Fußball – Bundesliga: Wolfsburgs Däne gibt sein Startelf-Debüt und muss beim Elfmeter doch ins zweite Glied

Bendtner mittendrin und doch nur dabei

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Im Vordergrund: Nicklas Bendtner (M.) durfte von Beginn an ran.

mj Wolfsburg. Zurück ins zweite Glied! Auf der Bank musste Nicklas Bendtner im Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen Bayer 04 Leverkusen (4:1) nicht Platz nehmen.

In der ersten Reihe war der dänische Angreifer bei seinem Startelf-Debüt für die Wölfe aber dennoch nicht angekommen.

Den Foulelfmeter zum 1:0 verwandelte Platzhirsch Ricardo Rodriguez. Obwohl Bendtner durchaus gewollt hätte. „Ricardo hat mir gesagt, dass er bisher die Elfmeter schießt. Deshalb ist das kein Problem. Ich bin auch nicht sauer“, meinte Bendtner – auch wenn der erste Einsatz von Beginn an ohne Treffer endete.

„Es war in Ordnung“, beurteilte der 1,94 Meter lange Sturmtank seine eigene Leistung, war aber deutlich zufriedener mit der Mannschaft. „Ich bin froh, dass wir eine gute Reaktion auf das Everton-Spiel gezeigt haben“, erklärte Bendtner, der im frühen Elfmeter und dem Platzverweis für Giulio Donati (9.) den entscheidenden „Faktor“ erkannte. „Wir haben gut angefangen und auch nach der Roten Karte mit der selben Einstellung weitergespielt“, meinte Wolfsburgs Nummer drei.

Eine Einstellung, die von oberster Stelle eingefordert worden war. „Wir haben nach dem Everton-Spiel gesagt, dass wir aggressiver und effektiver sein müssen“, sagte Manager Klaus Allofs, der das Nachsetzen von Junior Malanda vor dem Elfmeter („Dieser unbedingte Wille“) besonders hervorhob.

Eine Tugend, die sich auch Bendtner bewahren sollte. Falls Rodriguez mal nicht mitspielt, kann der Däne sich dann ja am Punkt behaupten.

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