verschulden Tor selbst“

Benaglio machtlos: „Wir

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Anders als sein Gegenüber Diego Benaglio musste Hertha-Keeper Thomas Kraft (r., hier gegen Timm Klose) nicht hinter sich greifen.

mj Berlin. Einen Punkt hätte der VfL Wolfsburg mindestens vom Gastspiel bei Hertha BSC Berlin (0:1) mitnehmen müssen.

Müde 34 Ballkontakte hielten die Statistiker für VfL-Schlussmann Diego Benaglio fest, der an diesem für ihn weitgehend beschäftigungslosen Abend noch 28 Pässe spielte.

Und einen Ballkontakt benötigte, um nach einem von nur drei (!) Berliner Torschüssen den Ball aus dem Netz zu fischen. „Das Tor verschulden wir selber. Wir haben es den Berlinern zu leicht gemacht“, ärgerte sich der VfL-Kapitän und meinte mit seiner Kritik Landsmann und Linksverteidiger Ricardo Rodriguez.

Der gegen Bayer Leverkusen (4:1) noch als „Allesmacher“ gelobte Schweizer machte in der Hauptstadt nach 35 Minuten alles falsch. Zu umständlich, zu langsam ließ er sich von Berlins Außenverteidiger Marcel Ndjeng den Ball abjagen. „Wir haben es gut erzwungen“, war Hertha-Trainer Jos Luhukay nach dem Premieren-Treffer von Neuzugang Salomon Kalou sehr zufrieden.

Und während der Berliner Coach große Erleichterung nach dem knappen 1:0 spürte, gärte in den Wolfsburgern schon ein wenig der Ärger. Vor allem in Benaglio, der die zweite Saisonpleite beinahe machtlos miterleben musste.

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