gutes Gefühl für Berlin

Benaglio: Kein Rot und

Der siebte Streich: Naldo feiert seinen Tor-Rekord.
+
Der siebte Streich: Naldo feiert seinen Tor-Rekord.

ib Wolfsburg. Notbremse oder nicht, das ist hier die Frage!? Während Jürgen Klopp eifrig genickt hätte, schüttelte Übeltäter Diego Benaglio den Kopf.

Der vom Wolfsburger Keeper verursachte Foulelfmeter gegen Dortmunds Kevin Kampl hätte zurecht keine Rote Karte nach sich gezogen.

„Meiner Meinung nach hat der Schiedsrichter richtig entschieden – aus zwei Gründen: Die Bewegung geht vom Tor weg. Und es sind zwei Verteidiger in der Nähe, die vielleicht noch hätten eingreifen können. Daher wäre ich überrascht gewesen, wenn es Rot gewesen wäre“, erklärte Benaglio. VfL-Manager Klaus Allofs sah es genauso, auch wenn sich die Szene sehr schnell abgespielt hätte. Der Unparteiische Marco Fritz hätte „zu keiner Sekunde gezweifelt und Anstalten gemacht, die Rote Karte zu ziehen.“

Ansonsten wäre es für die Wölfe womöglich schwer geworden, die Saison zuhause ungeschlagen zu überstehen. „Wenn man sich oben festsetzen will, braucht man eine gewisse Heimstärke“, registrierte Allofs zufrieden. Aus Maximilian Arnold platzte indes die Freude heraus: „Absolut geil! Das gibt’s nicht jeden Tag.“

Bei der Frage nach der Aussagekraft des Spiels für das Pokal-Finale wiegelten die Grün-Weißen ab. „Das wird ein anderes Spiel werden“, sagte Benaglio, ergänzte aber gleichermaßen: „Für das eigene Gefühl ist es gut, dass wir gewonnen haben.“ Allofs sah zumindest eine Auswirkung durch den 2:1-Sieg des VfL: „In der Wahrnehmung draußen sind die Dortmunder Favorit. Das ist heute ein bisschen zurechtgerückt worden.“

Derweil war Innenverteidiger Naldo nicht nur von „zwei super Mannschaften“ begeistert, sondern auch von seinem persönlichen Rekord – sieben Saisontore! Diese Zahl signalisierte er nach dem Treffer zum 2:1 in Richtung Tribüne. Zu seiner Frau. „Sie hat gesagt, ich muss ein Tor machen, um den Rekord zu schaffen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare