bringt Wölfe um Lohn

„Begleitung für Bayern“

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Der Torschütze hadert: Ivica Olic erzielte ein Traumtor, trotzdem reichte es nicht zum langersehnten Erfolgserlebnis in München.

mj München. Nur 60 gute Minuten genügen einfach nicht. Bei Meister Bayern München zeigte der VfL Wolfsburg zwar eine ordentliche Leistung, fuhr nach dem 1:2 aber wieder mit leeren Händen heim.

Weil die Wölfe sich nach gut einer halben Stunde vielleicht etwas zu sicher wähnten.

Das 0:1 durch die Münchner hätte sich schon angedeutet, erklärte VfL-Trainer Dieter Hecking. „Wir haben nur noch begleitet. Und das wollten wir nicht“, wetterte der Wolfsburger Übungsleiter gegen die Respekts-Haltung vor dem Titelverteidiger. Binnen 10 Minuten – sogar unterbrochen von der Halbzeitpause – machten die Hausherren durch Arjen Robben den Sack zu.

Davor und danach hatten die Gäste gute Chancen. Vor allem die Szene vor dem Rückstand blieb bei Hecking haften. „Wir hatten eine Riesenchance. Vieirinha muss ihn nur sauber nach innen spielen. Und im Gegenzug kriegen wir aus dieser Situation das 1:0“, ärgerte sich Hecking, der dann aber auch ein Lob für sein Team parat hatte. Nach dem 1:2 durch Ivica Olic hätte der VfL doch hervorragend gespielt. Umso ärgerlich, dass sich die Wölfe wieder auf gute 60 Minuten in München beschränkten. Das reicht nicht.

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