Ausgerechnet Cigerci hilft VfL in die Erfolgsspur

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Ich war es: Robin Knoche (l.) jubelt über sein 1:1.

mj Berlin. Kurs Europa. Mit dem 2:1 bei Hertha BSC Berlin untermauerte Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg seine Ambitionen, in der neuen Saison international vertreten zu sein. Dann könnte auch Tolga Cigerci wieder das grün-weiße Trikot tragen. Große Freude über den elften Saisonsieg der Wolfsburger kam bei dem Mittelfeldspieler aber nicht auf.

Ausgerechnet Cigerci, den die Wölfe bis zum Sommer an die Hauptstädter verliehen haben, wurde unfreiwillig zum Aufbauhelfer West, stand beim Ausgleich von Robin Knoche (58.) Pate. Oder eben nicht nah genug beim Wolfsburger Innenverteidiger. „Das muss man besser verteidigen. Es war mein Gegenspieler“, räumte die Wolfsburger Leihgabe ein.

Die Schuld für die Niederlage musste sich der 21-Jährige aber nicht allein geben. Viel mehr haderten die Berliner nach dem Spiel mit ihrer Chancenverwertung. „Wir können das 2:0 und 3:0 machen“, ärgerte sich Torschütze Per Skjelbred nach dem – für ihn ungerechten – Spielausgang.

Das sah auch Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking so. „Wir hätten zur Pause auch deutlicher hinten liegen können.“ Weil Berlin durch den Heber von Adrian Ramos, dessen Wechsel zu Borussia Dortmund laut Sport Bild perfekt sein soll, gute Chancen ausließ, kamen die Gäste zurück ins Spiel und dann auch zum Sieg. „Wolfsburg hat es clever gemacht“, erkannte Hertha-Verteidiger Johannes van den Bergh neidlos.

Warum? Das war Skjelbred ein Rätsel. „Es liegt an vielem. Hier sind es fünf Prozent, da ein Prozent“, mutmaßte der Norweger. Vielleicht saßen aber auch 94 Prozent neben dem Rasen. VfL-Coach Hecking scheint gegen Hertha-Coach Jos Luhukay unschlagbar zu sein. In der sechsten Bundesliga-Begegnung (bei einem Unentschieden) gab es den fünften Sieg für den Wolfsburger Erfolgstrainer.

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