Augen auf! Heckings Blick geht nach unten

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„Alle Spieler müssen auch nach hinten arbeiten.“ Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking fordert auch von Offensivspielern wie Ivan Perisic (l.) und Diego (r.), dass sie durch ihren Einsatz zur mannschaftlichen Geschlossenheit beitragen.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Augen auf ich komme! 17 Spiele hatte die SpVgg Greuther Fürth – am Sonnabend (15.30 Uhr) Gegner des VfL Wolfsburg – nicht gewonnen, meldete sich mit dem 2:1 beim FC Schalke 04 krachend im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga zurück.

„Der Sieg auf Schalke wird Fürth einen enormen Schub geben. Das Team wird alles raushauen, um zu gewinnen und noch einmal an die Mannschaften auf den Nichtabstiegsplätzen ranzukommen. Fürth hat nun wichtige Spiele, bei denen sie sich etwas ausrechnen. Die SpVgg ist eine Mannschaft, die über den Kampf kommt. Die Jungs werden uns sicher auch läuferisch alles entgegensetzen, was in ihnen steckt“, warnt VfL-Trainer Dieter Hecking vor den „Kleeblättern“, die als Tabellenletzter den Blick nur nach oben richten können.

Gleiches gilt nicht für die Wölfe. „Als 15. sind wir alles andere als gerettet. Die Frage nach unserer Blickrichtung verbietet sich. Es ist völlig klar, dass wir erst einmal nach hinten schauen müssen“, setzt Hecking den Wolfsburger Europapokal-Träumereien ein abruptes Ende. Also Augen auf!

Die Leistung aus dem Augsburg-Spiel, die keinen höheren Ansprüchen genügte, setzte Hecking mächtig zu. „Eine zweite Hälfte wie gegen Augsburg darf sich unter keinen Umständen wiederholen. Sonst, so viel ist sicher, werden wir auch aus Fürth nichts Zählbares mitnehmen“, sagt Hecking.

Bis zur Pause sei gegen Augsburg die Leistung in Ordnung gewesen, dann hätten die Grün-Weißen dem Gegner zuviele Freiräume erlaubt. „Wir haben es selbst in der Hand, müssen es besser machen. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist entscheidend“, fordert Hecking. „Sowohl in der Balleroberung als auch im Angriffsspiel geht es stets um Kompaktheit. Alle Spieler haben das Recht und die Pflicht, nach vorne zu spielen. Gleichzeitig aber müssen alle auch nach hinten arbeiten“, fordert Hecking.

Personell kann der Wolfsburger Coach auf seinen bisherigen Stammkader zurückgreifen. Alle Nationalspieler kehrten gesund nach Wolfsburg zurück. Auch Makoto Hasebe, der verspätet eintraf.

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