Fußball – Bundesliga: VfL-Mittelfeldspieler sieht aber auch noch „viel Arbeit“

Arnold froh über das deutsche Unikum

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Sah eine Leistungssteigerung gegenüber Saint-Etienne – aber auch noch Optimierungsbedarf: Wolfsburgs Mittelfeldspieler Maximilian Arnold (links).

Wolfsburg – 15 Punkte nach sieben Spielen: Nur Borussia Mönchengladbach hat mehr. Nur vier Gegentore bislang: Die beste Abwehr der Fußball-Bundesliga.

Dazu mit Wout Weghorst eine Tormaschine, die wieder angelaufen ist – nur Bayerns Superstürmer Robert Lewandowski hat 2019 mehr Buden erzielt. Mit diesen Eckpfeilern respektive Bestwerten hat der VfL Wolfsburg 100 Tage nach dem Amtsantritt des neuen Coaches Oliver Glasner für ein sehr zufriedenstellendes Zwischenzeugnis gesorgt.

Und doch wussten alle Mann in Grün-Weiß den 1:0-Erfolg über Union Berlin schon ganz gut einzuordnen. Abwehrmann Jeffrey Bruma sprach von einem „dreckigen Sieg. Aber die brauchst du auch, kannst nicht immer schön spielen und gewinnen.“ Es sei gegen Union auch eine Charakterfrage gewesen. „Wir haben den Kampf von der ersten Minute an angenommen.“

Als glücklich wollte derweil VfL-Mittelfeldspieler Maximilian Arnold den Dreier zwar nicht eingestuft wissen. „Am Ende haben wir ein bisschen gezittert. Aber wir haben schon ganz ordentlich gespielt und hatten schon in der ersten Halbzeit drei Hochkaräter, die wir hätten machen müssen.“ Dennoch blieb auch ihm nicht verborgen, dass die Wölfe noch „viel Arbeit“ vor sich hätten und noch keineswegs wie ein Champions League-Anwärter auftreten würden. Dort wäre der VfL ja immerhin aktuell dank Platz zwei angesiedelt. „Aber wir sind sehr froh, dass wir national wie international die einzig ungeschlagene deutsche Mannschaft sind“, grinste Arnold.

Daher sei das Fazit bis zu diesem Zeitpunkt selbsterklärend, meinte das Wolfsburger Eigengewächs. Auch ein Verdienst Glasners, der in Arnolds Augen ein „sehr akribischer Trainer“ sei. „Er fordert sehr viel, geht einem manchmal auf den Allerwertesten – aber so muss es gemacht werden. Ich denke, es trägt Früchte.“ Die positiven Zahlen bestätigen diesen Eindruck.  ib

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