Nach 1:1 gegen Darmstadt

Arnold und Allofs geben sich trotzig

Bezeichnende Szene: Der VfL (Josuha Guilavogui, Vieirinha) und Darmstadt (Sandro Wagner) lieferten sich kein ansehnliches Spiel.
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Bezeichnende Szene: Der VfL (Josuha Guilavogui, Vieirinha) und Darmstadt (Sandro Wagner) lieferten sich kein ansehnliches Spiel.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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ib Wolfsburg. Die (Verletzungs-)Sorgen wachsen. Der Rückstand auf die Champions League-Ränge ebenfalls.

Dass der VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen ein limitiertes, aber leidenschaftliches Team wie den SV Darmstadt 98 seinen (spielerischen) Ansprüchen nicht ansatzweise gerecht wurde, dient auch als Sinnbild für das rumpelnde Gesamtbild.

Der nächste Verletzte: Daniel Caligiuri (l.) musste runter.

Der Tabellendritte Hertha BSC Berlin zehn Zähler enteilt. Der Vierte Schalke 04 immerhin sechs Punkte entfernt. Trotz dieser wenig hoffnungslosen Zwischen-Bilanz zeigte sich VfL-Manager Klaus Allofs trotzig. „Es gibt keinen Grund, jetzt den Dienst einzustellen und zu sagen, es ist gelaufen.“ Auch Mittelfeldspieler Maximilian Arnold will die erneute Königsklassen-Quali noch nicht abschreiben. „Kann sein, muss aber nicht sein“, erwiderte er auf die Frage, ob die Felle schon davongeschwommen seien. „Wir sind immer noch der VfL Wolfsburg, sollten auch in einer schwierigen Phase noch diese Ambition haben.“

Allofs ließ bei seiner Analyse auch die lange Lazarett-Liste nicht unerwähnt. Kurzfristig war gegen Darmstadt auch noch Ricardo Rodriguez ausgefallen, im Spiel verabschiedete sich dann Daniel Caligiuri vorzeitig. „Ich hoffe, dass nach der Pause einige zurückkommen. Und ich bin mir sicher, dass einige in einem anderen körperlichen Zustand sein werden.“

Wolfsburgs Coach Dieter Hecking wollte die angespannte Personallage nicht als Ausrede für die maue Darbietung gelten lassen. „Ich habe keine Lust, euch Alibi-Geschwätz aufzuerlegen“, sagte er zu den Journalisten. Die Mannschaft, die auf dem Platz gestanden hätte, verfüge über genügend Qualität, um bedeutend besser zu spielen. Das hatte auch Torschütze André Schürrle bekräftigt. Mit Blick aufs Tableau meinte er: „Wir reden die ganze Zeit von Platz drei und fallen immer weiter zurück. Wir müssen erst einmal auf unsere Leistung schauen.“

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