Anstoß VfL, Anstoß Wölfi

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Riesenandrang herrschte bei Wölfis Besuch in der Karl-Söhle Schule.

Hankensbüttel - Von Arek Marud. Ein Stargast zum Anfassen: Das Maskottchen des VfL Wolfsburg eroberte in Windeseile die Herzen der Kids der Hankensbütteler Karl-Söhle-Schule.

Das grün-weiße Zotteltier höchstpersönlich eröffnete mit seinem Anstoß das Fußballturnier beim Schulfest. "Ein wunderbarer Tag und ein toller Gast", strahlte Schulleiterin Mingo Hartmann am frühen Freitagmorgen, bevor der Ball rollte und sich alle Erst- bis Viertklässler für ein riesiges Gruppenfoto mit Wölfi aufstellten. Das tierische Wahrzeichen des Fußball-Bundesligisten hatte alle Hände voll zu tun. Winken, Autogramme schreiben, Kids umarmen und Fotos mit den staunenden und verzückten Knirpsen machen. Und natürlich tippte Wölfi symbolisch den Ball zur Eröffnung des Fußballturniers an. Passend zur Kooperation der Karl-Söhle-Schule mit dem VfL Wolfsburg: Anstoß VfL, Anstoß Wölfi. Von einem i-Tüpfelchen des vielseitigen Schulfestes, bei dem unter anderem das "Einstürzen der Bildung" initiiert wurde (das IK berichtete), wollte Hartmann nicht sprechen. "Es gibt viele tolle Aktionen." Das Turnier gehörte dennoch zu den Höhepunkten. Auch dank seines internationalen Flairs. Eine polnische Mannschaft aus der Partnerstadt Zlotow ermöglichte den länderübergreifenden Vergleich. "Fußball hat einen Riesenstellenwert in unserer Region. Und Hankensbüttel ist sehr gut aufgestellt", so Hartmann. Wölfi rundete den Vormittag mit seiner Anwesenheit ab. "Das ist doppelt schön, die Kinder waren begeistert", meinte Lehrerin und VfL-Beauftragte Karin Kuhlmann. Eine von langer Hand geplante sportliche Veranstaltung. Schon im November klopfte Kuhlmann die Möglichkeiten eines Wölfi-Besuchs ab. Im April kam die endgültige Zusage aus der VW-Stadt. Jede Klasse wurde von zwei Trainern betreut, die besten Teams, bestehend aus Mädchen und Jungen, erhielten am Ende eine Auszeichnung. Eine besondere Überraschung wartete auf die polnischen Austauschschüler. Wölfi überbrachte als Gastgeschenk jedem der 26 staunenden Kinder ein Handtuch sowie eine Sporttasche und einige Fußbälle und verabschiedete sich nicht ohne Lob. "Wölfi sagte, er würde gern zu uns kommen, weil die Kinder sehr gut erzogen sind", konnte Hartmann mit Stolz verkünden.

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