Ein anderer packt die Ko(o)ffer

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Ja-Cheol Koo (r.) trägt künftig nicht mehr das grün-weiße Trikot des VfL Wolfsburg. Den Südkoreaner zieht es zum FSV Mainz 05.

ib Wolfsburg. Der Verein hätte nichts gegen eine Koo-Existenz gehabt. Doch durch die Verpflichtung von Kevin de Bruyne sah Ja-Cheol Koo beim VfL Wolfsburg seine Aktien weiter schwinden. Kaum war der Belgier da, war der Südkoreaner verschwunden: Die Wölfe entsprachen dem Wunsch des 24-Jährigen, zum Liga-Rivalen FSV Mainz 05 zu wechseln.

„Ich möchte mit dem Wechsel versuchen, meine sportliche Entwicklung voranzubringen“, begründete der Kapitän der südkoreanischen Nationalmannschaft den Abschied aus Wolfsburg. Mainz hatte intensiv um Koo gebuhlt und stattet den Wunschspieler von Trainer Thomas Tuchel mit einem Vertrag bis 2018 aus.

„Wir haben uns nur schweren Herzens entschieden, ihn freizugeben“, erklärte VfL-Manager Klaus Allofs. Doch durch den de Bruyne-Deal hätte es die Personalsituation erlaubt, den Mittelfeldmann ziehen zu lassen. „Wir sind nach wie vor von seinen Qualitäten absolut überzeugt. Ja-Cheol Koo war immer Teil unserer Planungen“, unterstrich Coach Dieter Hecking. Stattdessen freut sich nun sein Kollege Tuchel auf „zusätzliche Impulse“ für geschätzte drei Millionen Euro.

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