Fußball – Europa League: Spannung des Endspiels hätte VfL-Manager nicht gebraucht

Allofs wird nicht zum Krimi-Fan

Noch einmal Vollgas: Aaron Hunt (M.) und die Wölfe sind in Lille gefordert. Der Einzug in die K.o.-Runde ist nicht sicher. Foto: Gades
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Noch einmal Vollgas: Aaron Hunt (M.) und die Wölfe sind in Lille gefordert. Der Einzug in die K.o.-Runde ist nicht sicher. Foto: Gades

mj Wolfsburg. Mit einem Unentschieden wäre alles klar gewesen. Nach dem 0:2 gegen den FC Everton ist nun alles wieder offen. Im letzten Gruppenspiel beim OSC Lille (Donnerstag, 11. Dezember) kommt es für den VfL Wolfsburg zum Endspiel um den Einzug in die Zwischenrunde.

„Diese Spannung hätte wirklich nicht sein müssen“, ärgerte sich VfL-Manager Klaus Allofs, der dem Team aber keinen Vorwurf machen wollte. „So ein Spiel, das auf der Kippe stand, hätten wir früher gewonnen“, erklärte er nach der unglücklichen Niederlage. Die Spieler, wären nun wieder gefordert, das Pendel „wieder auf unsere Seite“ ausschlagen zu lassen.

„Wir müssen das Glück wieder erzwingen“, meinte Innenverteidiger Robin Knoche, der angesichts der Alles-oder-Nichts-Situation nicht ins Grübeln kommen wird.

„Wir haben es doch weiter selbst in der Hand“, beruhigte Routinier Marcel Schäfer, der zwar enttäuscht über das Ergebnis war, sich aber kämpferisch gab. „Wir haben schon gezeigt, dass wir Rückschläge verkraften können“, meinte der Linksverteidiger. Für Aaron Hunt ist die Situation eindeutig. „Wir müssen noch einmal Vollgas geben.“ Und dann wird auch das Pendel wohl wieder zur Wolfsburger Seite ausschlagen.

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