Allofs strafft VfL-Kader: Lakic, Schulze und Jönsson ausgeliehen

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Rasmus Jönsson (r.) wechselt zum FSV Frankfurt.

mj Wolfsburg. Klaus Allofs räumt den Kader auf. Schnell und zuverlässig. Mit Srdjan Lakic, Rasmus Jönsson und Michael Schulze verabschiedete der Manager von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg nun die Winter-Abgänge vier bis sechs. Damit sorgt Allofs bei Trainer Dieter Hecking für Wohlbefinden. Der neue Wolfsburger Coach hatte stets betont, nicht mit einem aufgeblähten Kader arbeiten zu wollen.

Bereits am Montag war der Wechsel von Stürmer Srdjan Lakic zu Eintracht Frankfurt als fast perfekt gemeldet worden. Am Dienstag kam die Bestätigung der Vereine. Bis 2014 trägt der Kroate das Trikot der Hessen, die mit den Wölfen eine Kaufoption vereinbart haben. „Wir hoffen, das Srdjan in Frankfurt zu alter Form findet“, meinte Allofs. Vor seinem Wechsel nach Wolfsburg hatte Lakic, der seit Mai 2011 ohne Bundesligatreffer ist, für Kaiserslautern 16 Tore erzielt.

Den Reifeprozess will Allofs mit der Ausleihe von Offensivmann Jönsson und Rechtsverteidiger Schulze anstoßen. Die beiden Talente, die in Wolfsburg nicht wie gewünscht zum Einsatz kamen, sollen sich bis zum Saisonende in der 2. Bundesliga weiterentwickeln.

Schwede Jönsson wird wie Lakic in die Main-Metropole Frankfurt wechseln, allerdings nur zum FSV Frankfurt. Beim Club vom Bornheimer Hang sieht Allofs ideale Voraussetzungen für den Blondschopf. „In Frankfurt wird er mehr Spielpraxis erhalten“, ist der VfL-Manager optimistisch. In Wolfsburg hatte der schwedische U 21-Nationalspieler nur 17 Bundesliga-Spiele bestritten.

Erst zweimal auf höchster nationaler Ebene war Michael Schulze für die Grün-Weißen aus der Automobilstadt am Ball. Bei Zweitligist Energie Cottbus soll er zeigen, dass er zum Sprung in den VfL-Bundesligakader bereit ist. „Michael kann zeigen, dass er sich im Profifußball dauerhaft durchsetzen kann“, fordert Allofs.

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