Allofs soll und will verlängern

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Baumeister des Erfolgs: Manager Klaus Allofs steht beim VfL Wolfsburg unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung.

Wolfsburg. Seine Handschrift ist unverkennbar. Und bald soll sie auch ein neues Arbeitspapier zieren. Klaus Allofs steht beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg kurz vor einer Vertragsverlängerung.

Der bisherige Kontrakt des Managers läuft bis 2016, die Laufzeit soll bis 2018 ausgedehnt werden. „Wir sind uns einig, dass er bleibt“, erklärte der VfL-Aufsichtsratsvorsitzende Francisco Javier Garcia Sanz gegenüber dem Kicker. Viel Wasser wird wohl nicht mehr die Aller runterlaufen, bis Allofs sein Signe setzt. Ab Mitte dieser Woche kommt der VW-Vorstand zurück nach Wolfsburg, will dann schnell die letzten Details klären. „Es gibt keinen Grund, etwas an der Zusammenarbeit zu ändern, in Sachen Philosophie und Zukunftsausrichtung sind wir uns zu 100 Prozent einig“, erklärte Garcia Sanz.

Auch der Baumeister des erfolgreichen Wölfe-Rudels strebt eine längerfristige Zusammenarbeit an. „Meine Bereitschaft habe ich signalisiert“, betonte Allofs. Der Manager hatte die aufgeblähten Hinterlassenschaften von Felix Magath seit seinem Amtsantritt mit Sinn und Verstand ausgedünnt und gleichermaßen Transfercoups wie Luiz Gustavo oder Kevin de Bruyne gelandet. Auch deshalb steuert der VfL aktuell als Tabellenzweiter auf Champions League-Kurs.

Soll bleiben: Dieter Hecking.

Gleichermaßen ein Verdienst von Dieter Hecking. Ist die Personalie Allofs in trockenen Tüchern, soll alsbald auch der Trainer seinen Vertrag über 2016 hinaus verlängern. Garcia sagt: „Never change a winning team.“ Der Aufsichtsrat sei mit dem Wirkungsgrad von Hecking sehr zufrieden, unterstrich auch Allofs. Der Coach fühle sich bei den Grün-Weißen sehr wohl. „Ich gehe davon aus, dass wir das Thema in den nächsten Wochen hinter uns bringen.“

Von Ingo Barrenscheen

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