Fußball – Stars des VfL Wolfsburg wecken Interesse

Allofs’ Abwehr-Arbeit...

Josuha Guilavogui (r.) könnte sich einen Wechsel in seine französische Heimat zu AS Monaco vorstellen. Allerdings will der VfL Wolfsburg den Mittelfeldspieler nicht ziehen lassen.
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Josuha Guilavogui (r.) könnte sich einen Wechsel in seine französische Heimat zu AS Monaco vorstellen. Allerdings will der VfL Wolfsburg den Mittelfeldspieler nicht ziehen lassen.
  • Ingo Barrenscheen
    VonIngo Barrenscheen
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Wolfsburg. An und für sich würde Klaus Allofs seine ganze Energie derzeit für die aktive Suche nach dringend benötigten Verstärkungen aufbringen.

Allerdings ist der Manager des Fußball-Bundesligisten in den Tagen nach der EM vielmehr damit beschäftigt, sich um Abwerbeversuchen oder Abwanderungsgedanken seiner Stars zu kümmern. André Schürrle, Julian Draxler, Max Kruse, Josuha Guilavogui: Viele, viele Baustellen. Ganz nebenbei wird auch noch gekickt: Die Wölfe treten am heutigen Sonnabend (16 Uhr, im Livestream auf der Homepage) bei Celtic Glasgow an.

Der Wechsel von Schürrle zu Borussia Dortmund und seinem einstigen Mainz-Mentor Thomas Tuchel steht kurz vor dem Abschluss. Der deutsche Nationalspieler könnte ein kräftiges Sümmchen (um die 30 Millionen Euro) in die Kasse spülen. Der Flügelflitzer hat dem VfL mitgeteilt, dass er gerne zum BVB will, nun müssen sich noch die Clubs einigen.

Bei Draxler (der FC Arsenal London soll 60 Millionen Euro geboten haben) und auch bei Guilavogui, an dem der AS Monaco verstärktes Interesse zeigen soll, schob Allofs Wechsel-Gerüchten aber prompt einen Riegel vor. Unverkäuflich! „Bei Julian Draxler wird es zu 100 Prozent so sein. Er wird beim VfL bleiben. Da gibt es gar keine Diskussion.“

Das sieht bei Problemkind Kruse schon ganz anders aus. Bekanntlich wurde der Angreifer zwei Tage lang vom Training freigestellt, um Transferangelegenheiten zu regeln. Gestern kehrte der Ex-Gladbacher zurück. Bislang ohne konkretes Ergebnis.

Nach dem lockeren 14:0 gegen die Regional-Auswahl steht für Grün-Weiß heute der erste ernsthafte Test in der Vorbereitung bei Celtic Glasgow an. Der schottische Meister patzte in der zweiten Quali-Runde zur Champions League im Hinspiel sensationell gegen den Underdog Lincoln Red Imps aus Gibraltar (0:1). „Das war natürlich eine Riesen-Überraschung. Trotzdem werden sie es lösen, da bin ich mir sicher“, rechnet VfL-Coach Dieter Hecking nicht mit einem Ausscheiden des Traditionsclubs. Die Partie sei speziell für die jungen Spieler eine „tolle Herausforderung, sich auf diesem Niveau zu zeigen“, so Hecking. „Wir haben bewusst internationale Gegner gewählt, um uns relativ schnell auf diesem Niveau zu bewegen. Das sind letztlich die Spiele, die uns auch weiterbringen.“

Während Luiz Gustavo (Weisheitszahn-OP) und die verletzten Ismail Azzaoui und Bruno Henrique daheim blieben, stiegen die U23-Kräfte Sebastian Stolze, Malcolm Badu und Justin Möbius als Ergänzung mit in den Flieger gen Schottland.

Von Ingo Barrenscheen

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