Alles raushauen und auf Werder hoffen

+
Fokussiert: Der VfL Wolfsburg (Ricardo Rodriguez/r.) will mit einem Sieg über Mönchengladbach die Chance auf Platz vier wahren.

Wolfsburg - Von Matthias Jansen. Das Einmaleins des Fußballs beherrscht Dieter Hecking aus dem Effeff. Und auch bei den Grundrechenarten hapert es nicht. Vor dem letzten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Sonnabend, 15.30 Uhr) stellte der Trainer von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg die Gleichung auf, dass eins und eins den VfL noch auf Platz der Abschlusstabelle vier führen wird.

Der eine Faktor dieser Gleichung ist ein Heimsieg gegen die Fohlen vom Niederrhein. „Wir spielen auf Sieg. Unabhängig von der Konstellation werden wir unseren Spielstil nicht verändern, sondern versuchen, unsere beste Leistung abzurufen“, meint Hecking, dessen Team mit einem Heimerfolg mit 60 Punkten auf Platz vier einlaufen könnte.

Wenn Bayer – das ist der andere Teil der Gleichung – nicht gegen Werder Bremen gewinnt und bei höchstens 59 Punkten stehen bleibt. Dieser Teil des Zahlenspiels ist für Hecking allerdings noch nicht interessant. Zunächst gelte es „unsere Hausaufgaben zu machen.“ Sprich den Dreier einfahren. Dafür müsse gegen einen guten Gegner noch einmal alles rausgehauen werden, so Hecking.

Der Wunsch, das Spiel zu gewinnen, gepaart mit der Sehnsucht, noch in die Champions League einzuziehen, dürfe die Grün-Weißen aber nicht zu Leichtsinn verleiten. „Ihr Offensivspiel, ihr Umkehrspiel hat eine hohe Qualität“, lobte der Wolfsburger Übungsleiter den nächsten Gegner Mönchengladbach, der wie die Wölfe in der kommenden Saison international spielen wird.

Neben dem beweglichen, technisch starken Offensivquartett Rafael, Max Kruse, Juan Arango und Patrick Herrmann besticht die Borussia durch die gute Organisation gegen den Ball, ein diszipliniertes Auftreten und die Laufstärke. „Das macht es schwierig, sich gegen sie Torchancen zu erspielen“, meint Hecking.

Trotz der schwierigen Aufgabe gebe es im Team eine positive Lockerheit. „Wir sind auf den Sieg fokussiert“, so Hecking, der beinahe aus dem Vollen schöpfen kann. Bis auf die Langzeitverletzten Bas Dost und Junior Malanda sind alle Spieler beim Saisonabschluss an Bord.

„Wir wollen da sein, sollte Leverkusen gegen Werder etwas liegen lassen“, hofft Allofs, dass sich auch noch der zweite Teil der Heckingschen Gleichung an diesem Wochenende für die Wölfe erfüllt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare