Fußball – Bundesliga: VfL-Trainer Dieter Hecking sieht „gute Voraussetzungen“

Alles bereit für den Endspurt

Absturz auf Schalke? Mit einer Pleite der Wölfe (Ivan Perisic, Ricardo Rodriguez/v.l.) in Gelsenkirchen – so wie beim 1:2 in der letzten Saison – rechnet Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nicht. Die Voraussetzungen, um die eigene Serie fortzusetzen, stimmen. Foto: dpa
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Absturz auf Schalke? Mit einer Pleite der Wölfe (Ivan Perisic, Ricardo Rodriguez/v.l.) in Gelsenkirchen – so wie beim 1:2 in der letzten Saison – rechnet Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking nicht. Die Voraussetzungen, um die eigene Serie fortzusetzen, stimmen. Foto: dpa

Wolfsburg. Zehn Spiele in Folge ohne Niederlage! Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg war in den letzten Wochen – kaum, dass der Ball in einem Pflichtspiel rollte – Feuer und Flamme.

Die Sorge, dass sich die Begeisterung der Wölfe während der Länderspielpause abkühlte, hat sich vor dem Gastspiel des Zweiten beim FC Schalke 04 (Sonnabend, 15. 30 Uhr) nicht bestätigt.

„Alle Nationalspieler sind mit der positiven Grundstimmung nach dem Hamburg-Spiel (2:0, Anm. d. Red.) wieder zurückgekommen. Das sind gute Voraussetzungen. Das werden wir in den nächsten Wochen brauchen“, meinte Trainer Dieter Hecking.

In den nächsten Wochen? Und was ist mit dem nächsten Gegner? Schalke 04 – immerhin Champions-League-Teilnehmer – nur eine Zwischenstation? Ja und nein! Hecking nimmt den nächsten Gegner schon sehr ernst, verweist aber darauf, dass es nicht nur um Schalke 04 geht. Das letzte Drittel der ersten Saisonhälfte soll erfolgreich abgeschlossen werden.

Wolfsburg will sich in der Spitzengruppe der Bundesliga hinter Tabellenführer Bayern München festsetzen. Und dazu benötigt es den klaren Blick. „Wir dürfen uns nicht blenden lassen“, meinte Hecking bezüglich der Schalker Niederlage in Freiburg (0:2). Und die entsprechende Temperatur. „Schalke wird heiß sein, uns zu schlagen. Und wir müssen ein Stück weit heißer sein, um sie zu schlagen“, dreht Hecking bei seiner Mannschaft schon einmal ein paar Grad hoch.

Denn die Schalker, so ahnt Hecking, würden unter dem neuen Trainer Roberto di Matteo „mehr Wert darauf legen, stabil zu stehen.“ Auf eine dichtgestaffelte Deckung der Königsblauen würden sich die Grün-Weißen genauso einstellen wie auf das „durchaus gute Offensivpotential“ der Knappen. Die Angriffsreihe um Torjäger Klaas Jan Huntelaar bestünde aus Spielern, die „einem weh tun können“, so Hecking.

Schmerzen wird es wohl auch schon vor dem Anpfiff bei den Wölfen geben. Er werde „harte Entscheidungen“ treffen müssen, so der VfL-Coach. „Was den Kader betrifft. Von der Aufstellung ganz zu schweigen.“ Nicht einmal die Rückkehrer (s. Text rechts) könnten sicher sein, sich in Gelsenkirchen wieder auf Temperatur bringen zu dürfen. Die Voraussetzung, um auf Schalke erfolgreich zu sein, und auch in den nächsten Spielen für den Fortbestand der Serie zu brennen, sind für Hecking gegeben.

Von Matthias Jansen

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