Abstiegs-Dreikampf: Der Countdown...

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Der VfL Wolfsburg bangt vor dem Abstiegs-Finale um Mittelfeld-Abräumer Josué (hinten).

dpa/ib Wolfsburg. Abstiegs(drei)kampf in der Fußball-Bundesliga: Wolfsburg, Mönchengladbach und Frankfurt kämpfen am letzten Spieltag dieser Saison um den Verbleib im Oberhaus. Deshalb richtet das IK einen Countdown bis zum Zitter-Finale am kommenden Sonnabend ein und berichtet täglich aus den Krisen-Lagern.

Was ist los beim...

...VfL Wolfsburg (15. Platz/35 Punkte/Tordifferenz -7): Auch vier Tage vor dem entscheidenden Spiel in Hoffenheim fehlten bei den Wölfen im Training drei Stammkräfte. Bei Josué und Diego besteht aber Hoffnung auf Besserung. Die beiden Brasilianer hatten zuletzt Muskelprobleme und absolvierten gestern immerhin leichtes Lauftraining. „Wir sind ganz guter Dinge. Es ist auf jeden Fall schon besser geworden“, sagte VfL-Coach Felix Magath. Heute kann die Zentral-Achse möglicherweise wieder voll eingreifen. Ungewiss ist die Lage bei Patrick Helmes. Der Stürmer wird weiter wegen nicht geklärter Schwindelgefühle behandelt.

... Borussia Mönchengladbach (16./35/-17): Nach einem freien Tag haben die Gladbacher gestern mit zwei Einheiten die Vorbereitung auf das Finale in Hamburg begonnen. Sportdirektor Max Eberl sieht dabei den Druck, der auf den Borussen lastet. „Aber wir müssen versuchen, uns unsere positive Stimmung vor Augen zu führen, denn wir haben zuletzt dreimal in Folge zu Null gespielt, das sollte den Jungs viel Selbstvertrauen geben. Sie sollten sich nicht von Angst leiten lassen, denn Angst oder Sorge sind ein schlechter Begleiter.“ Vorbild ist die Vorsaison: Da drehten die Fohlen das Spiel gegen den HSV (3:2).

... Eintracht Frankfurt (17./34/-16): Vor dem Abstiegs-Showdown bei Meister Borussia Dortmund regiert bei der Eintracht das Chaos. Der erfolglose Trainer Christoph Daum schließt einen Verbleib in der 2. Liga plötzlich doch nicht mehr aus, obwohl er sich bislang dafür als „nicht geeignet“ bezeichnet hatte. Hinter den Kulissen streiten die Verantwortlichen um die Zukunft von Vorstandsboss Heribert Bruchhagen. Ganz verzichten will auf den 62-Jährigen niemand, allerdings plant der Aufsichtsrat offenbar, ihm einen Sportdirektor zur Seite zu stellen. Und das Spiel in Dortmund? Spielte beim ersten Training der Woche eine Nebenrolle.

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