Volleyball: Holdenstedt vor einem der wichtigsten Saisonspiele / Entspannter TVU beim Ligaprimus

Zwischen Hoffen und Bangen

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Mit einem Sieg bei der VSG Altes Land II hätte sich beim SV Holdenstedt (Katrin Schmidt) das Thema direkter Abstieg vermutlich erledigt.

ls/rs Uelzen-Holdenstedt. Für die Volleyballerinnen des SV Holdenstedt beginnt die entscheidende Phase im Kampf gegen den Abstieg. Schon am Sonntag kann der SVH einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen.

Entspannter sieht es dagegen beim TV Uelzen aus, der den Ligaverbleib bereits geschafft hat.

Landesliga Altes Land II - Holdenstedt

(Sonntag, circa 13 Uhr)

Jetzt geht es ans Eingemachte! Die Holdenstedterinnen sind in Steinkirchen bei der in der Tabelle unmittelbar hinter dem SVH platzierten Mannschaft VSG Altes Land II zu Gast. Für die SVH-Damen ist es die letzte Auswärtspartie.

Mit einem Sieg könnten die Gastgeberinnen am SVH vorbei ziehen und die Abstiegssorgen des SVH gehörig vergrößern. Gewinnt jedoch Holdenstedt, wäre der direkte Abstieg vermutlich kein Thema mehr. Für die Gäste von Bedeutung ist jedoch auch schon die erste Partie des Spieltages, in der die VSG auf die SF Aligse III trifft. Gewinnen die Gastgeberinnen bereits diese Partie, würde das den Druck auf den SVH noch einmal erhöhen. Gewinnen jedoch die Sportfreunde, verschlechtern sich für den SVH die Chancen, noch auf Platz 5 zu klettern.

SVH-Coach Michael Oelsner muss definitiv auf Annahmespezialistin Silja Weissert verzichten. Das Hinspiel gewann der SVH mit 3:1, die einzelnen Sätze waren jedoch sehr ausgeglichen. Auch am Wochenende ist daher mit einer umkämpften Auseinandersetzung mit offenem Ausgang zu rechnen.

Bezirksliga SVG Lüneburg III - TV Uelzen (Sbd., 15 Uhr)

Die Uelzenerinnen gastieren beim Tabellenersten SVG Lüneburg III. Der Ligaprimus spielt eine souveräne Saison und hat in 13 Spielen nur eine Niederlage (3:2) hinnehmen müssen. Trotz dieser Serie führt die SVG in der Tabelle mit lediglich einem Punkt vor der Mannschaft des TSV Winsen/Luhe und darf sich keinen Ausrutscher erlauben, will sie als Meister die Saison beenden. „Wir können wiederum das Spiel nach dem gesicherten Ligaverbleib befreit angehen und schauen, was geht. Die Favoritenrolle, aber auch der Druck liegt klar bei der SVG III“, erklärt der TVU-Trainer Rolf Szameitat.

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