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Weiter auf der Suche nach dem Herbstmeister

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Von: Bernd Klingebiel

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Fußballer schießt volley den Ball.
Der TV Rätzlingen (links Hinnerk Dierks) ist auswärts gut in Schuss und dort zweitbestes Team, was er auch in Oldenstadt unter Beweis stellen möchte. © Immo de la Porte

Die Frage nach dem Herbstmeister in der 2. Fußball-Kreisklasse Süd bleibt auch vor dem zweiten Spieltag der Rückrunde am Sonntag, 20. November, unbeantwortet.


Uelzen/Landkreis – Denn der zwei Punkte hinter Spitzenreiter MTV Himbergen rangierende SV Ostedt holt seine Hinrunden-Partie beim SV Jelmstorf erst am 11. Dezember nach.

Kurios: Bereits am kommenden Sonntag erwarten die mit 54 Saisontoren mächtig im Saft stehenden „Kleeblätter“ den SVJ zum Rückspiel und wollen als heimstärkstes Team der Liga ihre Bilanz von 22 Punkten aus neun Begegnungen im eigenen Rund ausbauen.

Ein Führungswechsel an der Tabellenspitze erscheint nicht ausgeschlossen, denn Himbergen gastiert beim TuS Ebstorf II. Die auf Rang elf liegenden Klosterkicker sind auf eigenem Platz in sechs Partien noch ungeschlagen, teilten nur einmal die Punkte und holten einen ihrer bisher erst zwei Auswärtszähler ausgerechnet beim 2:2-Remis in Himbergen.

Der bereits elf Punkte hinter dem rettenden Ufer liegende MTV Gerdau setzt im Heimspiel gegen Sperber Veerßen darauf, dass bei den Gästen nach der 0:1-Niederlage in Ostedt die wohl letzte Aufstiegshoffnung erloschen ist. Sven Rose aus dem Gerdauer Trainerteam erinnert daran, dass der zuletzt stark verbesserte MTV schon im Hinspiel (0:2) nicht chancenlos und zweimal am starken Veerßer Keeper Leon Börner gescheitert war. „Im Moment sind wir kämpferisch voll auf der Höhe. Das stimmt mich positiv. Wir sollten jetzt anfangen, vor der Winterpause noch ein paar Punkte einzufahren“, fordert Rose.

Punktemäßig in der selben Situation steckt Schlusslicht TSV Groß Hesebeck/Röbbel fest, das seinen ersten Saisonsieg (4:3 gegen Karwitz) am letzten Sonntag mit dem 0:3 in Gusborn nicht bestätigen konnte. Allerdings sah Trainer Tim Schröder eine „unglückliche Niederlage“, die es im kommenden Heimspiel gegen den Tabellenneunten SV Natendorf wettzumachen gelte. Die Gäste teilten sich nach zuvor sechs Siegen und sechs Niederlagen zuletzt beim TuS Ebstorf II erstmals in dieser Saison die Punkte. Im Hinspiel kassierte Groß Hesebeck bei den Gelb-Blauen eine deftige 0:8-Pleite.

Der 16. Spieltag auf einen Blick


Sonntag, 20. November, 12 Uhr:

TuS Ebstorf II - MTV Himbergen

Sonntag, 20. November, 14 Uhr:

MTV Gerdau - Sperber Veerßen

TSV Hesebeck/R. - SV Natendorf

FC Oldenstadt - Rätzlingen

SV Ostedt - SV Jelmstorf

SSV Gusborn - SV Karwitz

Die Partie des SV Holdenstedt II gegen den MTV Römstedt II ist kurzfristig auf Sonntag, 5. März, 12 Uhr verlegt worden. SVH-Trainer Florian Schierwater beklagt eine weiterhin „sehr große Personalnot“, die ihn bereits am letzten Sonntag beim 0:2 gegen Himbergen zum Einsatz mehrerer Altligaspieler gezwungen habe.

Die Doppel-Spitze mit Himbergen und Ostedt ist enteilt. Dahinter wird es eng. Bis Platz elf betragen die Abstände zwischen dem jeweils um einen Rang schlechter platzierten Team ein bis zwei Punkte. Mittendrin liegen der FC Oldenstadt als Tabellenfünfter und TV Rätzlingen, der an siebter Stelle zwei Punkte weniger aufweist als der Aufsteiger. Am Sonntag treffen beide Klubs in Oldenstadt um 14 Uhr aufeinander.

Spiel der Woche in der 2. Kreisklasse Süd: FC Oldenstadt - TV Rätzlingen

am Oldenstadt/Rätzlingen - Nach nur zwei Punkten aus den jüngsten vier Spielen sind die Oldenstädter ein wenig zurückgefallen und müssen sich mit einer in dieser Saison noch unbekannten Situation auseinandersetzen. „Wir haben seit nun vier Spielen nicht mehr gewonnen. Dies ist mal eine neue Situation für uns“, ist Trainer Ingo Wahrmann gespannt, wie sein Team mit dieser ungewohnten Ausgangslage klarkommt. Die Ausbeute war zuletzt mager(zwei Zähler aus vier Partien). „Die letzten Spiele gegen Jelmstorf (3:3) oder Veerßen (1:2) machen aber Mut. Denn sie zeigen, dass nur bei der Torausbeute mal der Knoten platzen muss“, wünscht sich Wahrmann mehr Durchschlagskraft und rechnet mit unbequemem Gegner: „Rätzlingen wird unangenehm wie im Hinspiel. Aber wir wollen eine immer noch gute Hinrunde mit den letzten beiden Spielen erfolgreich ausklingen lassen. Daher spielen wir wie immer auf Sieg.“

Die Gäste hatten das Hinspiel mit 0:2 verloren. „Mit etwas mehr Glück im Abschluss sollte was möglich sein. Wenn wir unsere Chancen nicht so fahrlässig ungenutzt lassen, werden wir etwas mitnehmen“, ist auch TVR-Trainer Michael Kottlick mit der Offensivausbeute unzufrieden. In drei der letzten fünf Spiele schoss seine Mannschaft kein Tor, holte aber zuletzt sieben von zwölf Punkten und würde mit einem Sieg an Oldenstadt vorbeiziehen.

Rätzlingen ist mit 13 Punkten die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. Kottlick: „Der Kader wird durch verletzte und erkrankte Spieler wieder dünner, was wir aber momentan immer noch kompensieren können. Ich bin zuversichtlich.“

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