SVG-Spieler nach Corona-Infektionsfall in Quarantäne:

1. Fußball-Kreisklasse Süd: Oetzens Spiel gegen SV Stadensen abgesagt! (Update)

Zwei Fußballer im Laufduell vor Zuschauern seitlich an der Bande.
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Der TSV Suhlendorf (rechts Pierre König) hofft gegen den SC Kirch-/Westerweyhe auf seinen ersten Heimsieg, und Teutonias Christian Latovlovic darauf, die erste Saisonpleite daheim gegen Lehmke schnell abzuhaken.

Zweiter Rückrundenspieltag am kommenden Wochenende (9./10. Oktober) in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd. In der Staffel 1 kann Tabellenführer Teutonia Uelzen II im Heimspiel gegen den TSV Lehmke zeigen, dass die erste Niederlage nur ein Ausrutscher war. Die Partie der SVG Oetzen/Stöcken gegen den SV Stadensen ist am Freitag abgesagt worden. Bei den Gastgebern ist nach einer bestätigten Corona-Infektion ein Teil der Mannschaft in Quarantäne. Beim SC Kirch-/Westerweyhe könnte ein Geburtstag die Personalnot etwas lindern.

VON IMMO DE LA PORTE

Uelzen/Landkreis – In der Staffel 2 möchte der VfL Suderburg II mit dem FC Gartow nur zu gern den nächsten Spitzenreiter stürzen, muss dafür aber erst einmal elf Spieler zusammenbekommen. Die Wriedeler treffen unterdessen in Liepe auf ihren Lieblingsgegner. Auf Wunsch des SV Emmendorf II wurde das Gastspiel beim TSV Jastorf kurzfristig auf den 21. November verlegt.

1. Fußball-Kreisklasse Süd, Staffel 1

TSV Suhlendorf – SC Kirch-/W. (Sa., 16 Uhr)

Das Hinspiel bot beste Unterhaltung, am Ende unterlagen die Suhlendorfer (7.) unglücklich mit 3:4 Toren. „Wir wollen mindestens genauso gut dagegenhalten. Am Ende natürlich mit einem positiveren Ergebnis für uns“, wünscht sich Trainer Stephan Lindemann. Personell muss der zu Hause sieglose TSV ein paar Abstriche hinnehmen. Pierre König (Knie), Jannes Schulze (Knöchel), Sebastian Scharlawski (Urlaub) stehen nicht zur Verfügung.

Der SCK (4.) hat die Qualifikation für die Meisterrunde noch nicht sicher. Der Kader ist weiter ausgedünnt, kurioserweise könnte eine Feier am Samstag Abhilfe schaffen. „Aufgrund des 30. Geburtstages vom (aktuell verletzten) Lorenz Schulz kommen einige Auswärtige, die in unserer prekären Personalsituation gern willkommen sind“, erläutert Carsten Behnke aus dem Trainerteam.

SV Teutonia Uelzen II – TSV Lehmke (So., 13)

Die erste Niederlage möchten die Teutonen nach Möglichkeit als kleinen Betriebsunfall abhaken. „Wir sind Favorit und wollen dieser Rolle auch gerecht werden“, redet Trainer Florian Reimer nicht lange herum. Zuletzt haderte er etwas mit der Chancenverwertung, glaubt hier aber an Besserung. „Die Jungs wollen und sind lernwillig“. Mit Nadir Chriki stößt schon mal eine Offensivkraft zurück zum Kader. Der kleine Lauf der Lehmker (6./zwei Siege) wurde gegen die SVG Oetzen/Stöcken gestoppt. „Das letzte Spiel hat enorm Kraft gekostet. Leider wurde der Aufwand nicht belohnt. Gegen Teutonia sind wir wieder krasser Außenseiter und werden versuchen, aus der Defensive heraus paar Nadelstiche zu setzen“, blickt Betreuer Arne Scheele voraus.

TV Rätzlingen – TuS Bodenteich II (So., 15)

Es fehlte nicht viel und der TV Rätzlingen hätte beim 0:1 gegen den SC Kirch-/W.w. erstmals gepunktet. „Auf jeden Fall eines unserer besseren Spiele“, meint Trainer Michael Kottlick, der vor allem mit der Defensive zufrieden war. „Wir wollen mit derselben Leidenschaft wie gegen den SCK auftreten. Vorn müssen wir mehr Zielstrebigkeit und Genauigkeit zeigen und wollen es den momentan gut aufgelegten Bodenteichern sehr schwer machen.“

Die Gäste glänzten zuletzt mit einer taktisch disziplinierten Leistung und bezwangen nicht unverdient Tabellenführer Teutonia. Trotz klarer Favoritenrolle des Tabellenzweiten gegen das Schlusslicht hebt TuS-Trainer Hadi Karamac warnend den Zeigefinger: „Wenn wir auch nur ein Prozent weniger geben als gegen Teutonia, war der Sieg so gut wie umsonst.“

1. Fußball-Kreisklasse Süd, Staffel 2

VfL Suderburg II – FC SG Gartow (So., 13)

Nach dem Spitzenreiter ist vor dem Spitzenreiter. Letzten Sonntag stürzten die Suderburger mit einer Notelf den TSV Wriedel vom Thron, jetzt kommt der neue Primus Gartow in den Tannrähm. Trainer Jörn Drögemüller wird wieder viel telefonieren und improvisieren müssen, um elf Spieler auf den Platz zu bekommen.

„Vielleicht werden wir wieder die erste Mannschaft unterstützen, einige Spieler haben sich zusätzlich verletzt, ihr Einsatz ist mehr als fraglich“, zeichnet „Dröge“ ein eher düsteres Bild und wollte vor diesem Hintergrund keine Prognose zum Ausgang abgeben.

TuS Liepe – TSV Wriedel (So., 15)

Das 2:2 gegen Suderburg (nach 2:0-Führung) war fraglos ein herber Dämpfer für die Wriedeler. „Der Stachel sitzt noch tief, ich hoffe, dass die Jungs da wieder rauskommen“, gibt Trainer Mathias Grabs die Gefühlslage bei den Westkreislern wieder. Zudem war die Woche von einer schwächeren Trainingsbeteiligung geprägt. Auch der Kader schrumpft etwas, aber zumindest 13 Akteure werden die weite Reise antreten. Immerhin geht es gegen den absoluten TSV-Lieblingsgegner: Denn bisher gingen alle Duelle klar an die Wriedeler. „Wir müssen die drei Punkte holen, um oben dranzubleiben“, fordert Grabs.

Germania Ripdorf – TuS Wieren (So., 15)

Die Ripdorfer liegen als Fünfter einen Rang und einen Punkt hinter der Aufstiegsrunde zurück. Nach drei Niederlagen konnte die Elf zuletzt in Emmendorf beim 12:1-Kantersieg Selbstbewusstsein sammeln. Nun wartet aber eine ungleich schwierigere Aufgabe. „Wieren hat eine spielstarke Mannschaft beisammen. Wie im Hinspiel werden wir 90 Minuten Vollgas geben und immer präsent in den Zweikämpfen sein müssen. Ich erwarte ein Spiel, in dem wir den Fokus auf die Defensive legen und schnell im Umschaltspiel unsere Konter ausspielen müssen“, sagt Trainer Daniel Wenck. Bis auf Marco Voigt (bis Ende Rückrunde Auslandseinsatz Bundeswehr) steht der Kader zur Verfügung.

Dank dreier Siege kletterten die Wierener auf Rang drei. Mit einem weiteren Erfolg soll der nächste Schritt Richtung Aufstiegsrunde gesetzt werden. Im TuS-Lager ist man grundsätzlich guter Dinge, möchte aber das Hinspiel (2:2) nicht ausblenden. „Wir sind sicherlich in der Favoritenrolle, aber im Hinspiel hat man ja schon gesehen, dass der Favorit nicht immer zwangsläufig gewinnt“, äußert sich Coach Mike Schneider. Personell gebe es nach schwierigen Wochen endlich ein paar Lichtblicke.

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