Teutonia muss sechs Punkte holen

Zwei Wochen der Wahrheit

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Teutonia Uelzen II (rechts Jan-Luca Riechers, im Hintergrund Barums Kai Schwichtenberg) hat ein eminent wichtiges Heimspiel gegen den SC Lüchow vor der Brust.

Uelzen. Die gute Nachricht vorweg: Teutonia Uelzen II ist seit zwei Heimspielen ungeschlagen. Doch der Aufsteiger ist zuhause auch nach acht Anläufen immer noch sieglos. Der neunte Versuch am Sonntag (14 Uhr) gegen den SC Lüchow muss unbedingt sitzen!.

Aufwärtstrend nach dem Trainerwechsel hin oder her: Der Aufsteiger klebt am Tabellenende fest und ist seit sechs Spielen ohne einen Dreier. Fünf Punkte sind es auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Klingt nach machbar. Bedenkt man jedoch, dass Teutonia in 16 Spielen nur neun Punkte gelangen, relativiert sich das schnell wieder. Immerhin: Gegen Vastorf (2:2) und Rosche (0:0) war das Schlusslicht ganz nahe am ersten Heimsieg, der gegen Lüchow nachgeholt werden muss. Mit zwölf Punkten sind die Gäste in Reichweite und warten sogar seit sieben Runden auf einen Sieg, gewannen aber das Hinspiel mit 5:3, „wo wir uns sehr schwer getan haben“, erinnert sich Olli Kühn.

Teutonias Trainer erhöht massiv den Druck und fordert aus den Spielen gegen Lüchow und den ebenfalls abstiegsbedrohten MTV Dannenberg sechs (!) Punkte. „Für uns sind das die beiden Wochen der Wahrheit. Wenn wir da nicht punkten, wird es fast aussichtslos, die Klasse zu halten. Deshalb sollen wir nicht, wir müssen punkten“, betont Kühn, für den selbst vier Zähler ein Rückschlag wären. Trotz des Dauer-Wartens auf den ersten Heimdreier sieht er Fortschritte: „Unsere Heimschwäche ist langsam überwunden. Wir müssen aber die Aussetzer abstellen.“

Von Arek Marud

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