Frauenfußball – Barum muss im nächsten Kellerduell nachlegen

Zugabe nach dem Befreiungsschlag nötig

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Nur nicht in die Knie zwingen lassen. Nach dem eminent wichtigen Sieg beim HSC Hannover braucht Barum (Kira Kulaczewski) einen Heimsieg gegen den PSV Hildesheim. 

Barum/Uelzen – Der erste Schritt aus der Krise ist getan. Nun müssen die Oberliga-Fußballerinnen des MTV Barum in einem weiteren Kellerduell bestehen, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.

Oberliga

MTV Barum - PSV Hildesheim (So., 13 Uhr)

Nach dem 3:0-Sieg beim Schlusslicht HSC Hannover ist der auf dem MTV lastende Druck nicht mehr so riesig, aber immer noch groß. Mit zehn Punkten liegen die Barumerinnen weiterhin auf einem Abstiegsrang, können diesen allerdings mit einem Sieg gegen die punktgleichen Hildesheimerinnen verlassen. „Das bringt uns einen Schub. Es war sicher angenehmer unter der Woche beim Training“, berichtet Barums Trainer Bernd Wischnewski von verbesserter Stimmung.

Die Situation bleibt aber sehr angespannt, die Abstiegszone reicht bis Platz sechs, den der TSV Bemerode mit gerade einmal vier Punkten mehr als Barum auf Platz elf belegt. „Es zählt jeder Punkt. Man sieht, dass man auch über seine Grenzen hinausgehen muss“, fordert Wischnewski bedingungslosen Einsatz.

In Spielen mit Hildesheimer Beteiligung fallen die wenigsten Tore. Die Gäste haben den schwächsten Sturm der Liga (neun Treffer), aber auch die zweitbeste Abwehr (elf Gegentore). Der MTV rechnet mit viel Ballbesitz gegen zurückgezogene Gäste, die auf Konter lauern könnten und setzt im Training daher vermehrt auf das Spiel in die Tiefe.

Landesliga

MTV Barum II - ESV Fortuna Celle (So., 11 Uhr)

Neun Punkte Vorsprung hat Barums Reserve auf den ersten Abstiegsplatz, aber letztlich auch schon sechs Zähler Rückstand zu den ersten Fünf. „Das ist irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes“, hadert MTV-Trainer Michael Struck mit einer Situation, die ein Stück weit auch hausgemacht ist. Im bereits letzten Punktspiel der Hinrunde wünscht er sich, „dass wir uns nochmal mit einer guten Leistung von unserem Heimpublikum verabschieden.“ In 14 Tagen treten die Blau-Weißen dann noch beim Bezirksligisten VfL Lüneburg im Pokal-Viertelfinale an. Struck: „Wir haben es selbst in der Hand, uns in eine gute Ausgangssituation für das Frühjahr zu bringen.“

Bezirksliga

MTV Soltau - Teutonia Uelzen (Sa., 17 Uhr)

Fällt in Soltau aus: Teutonias Nina Becker.

Ein sehr wichtiges Spiel steht Teutonia beim MTV Soltau bevor. Auch diesmal müssen die Uelzenerinnen auf etliche Stammspielerinnen verzichten, darunter Torhüterin Johanna Jähn (Dienst) und Teamführerin Nina Becker (Urlaub). „Wir sind aber guter Hoffnung, dass wenigstens einige der angeschlagenen Spielerinnen bis Samstag noch fit werden“, betont SVT-Übungsleiter Oliver Lange. Mit Soltau hat Blau-Gelb das Team mit den wenigsten geschossenen Toren als Gegner. Und das soll aus Sicht der Teutoninnen auch am Sonntag nach dem Spieltag noch so sein. Lange: „Mit einem Sieg wollen wir den Abstand zu den beiden Abstiegsplätzen vergrößern.“

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