Zufrieden trotz Niederlage

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Mit viel Einsatzwillen kämpften sich die Oldenstädterinnen, hier Andrea Thäwel (Mitte), immer wieder heran. Doch am Ende stand eine 17:30-Heimniederlage gegen den MTV Ashausen zu Buche.

Uelzen - Von Alexander Barklage. Die Enttäuschung kurz nach Spielende war nur von kurzer Dauer. TuS Oldenstadts Trainer Dieter Steiner war voll des Lobes über die Leistung seiner Handball-Damen, obwohl das Landesliga-Heimspiel gegen den MTV Ashausen/Gehrden mit 17:20 (10:13) verloren ging. Nach dem Debakel gingen den Spitzenreiter aus Hollenstedt in der Vorwoche zeigte der Tabellensiebte eine starke Leistung gegen den Dritten.

Kurz vor Spielbeginn gab es noch eine Hiobsbotschaft zu verkraften – Carina Borck verletzte sich beim Aufwärmen und konnte nicht auflaufen. Den besseren Start in die Partie hatten die Gäste, die auf 3:8 davon zogen. Es sollte die höchste Führung in der Partie bleiben. Der TuS spielte durchaus gut mit, hatte allerdings mehrmal Pech mit Latten- und Pfostenwürfen. Zur Halbzeit lagen die Oldenstädterinnen nur noch mit drei Toren zurück – 10:13.

Nach dem Pausentee wurde die Partie dann noch spannender. Der TuS verkürzte auf 13:14 und 14:15, doch die Gäste zogen noch einmal auf drei Tore davon (15:18). Das Spiel schien sechs Minuten vor Schluss gelaufen, doch der Gastgeber kam noch einmal zurück und verkürzte auf 17:18. In dieser Phase und in der gesamten Partie war Torhüterin Tanja Surke fast nicht zu bezwingen und zeigte einige tolle Paraden.

„Tanja Surke war heute unser großer Rückhalt“, zollte Trainer Dieter Steiner seiner Torhüterin großen Respekt. Für ein „Happyend“ reichte es aber nicht mehr, denn die Gäste ließen den Ausgleichstreffer nicht mehr zu und erhöhten ihrerseits auf 17:20. Steiner: „Wir haben mit der Leistung Wiedergutmachung betrieben, Ich bin sehr zufrieden.“

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