Regionalligist Team Heide bei den „Twisters“ Rendsburg Außenseiter

Die XXL-Wirbelstürme

Größenmäßig wird das Team Heide, hier Alvin Hartmann, den Rendsburgern deutlich unterlegen sein, denn die haben wahre Riesen von bis zu 2,11 Metern in ihren Reihen. Foto: B. Klingebiel

Rendsburg/Bad Bevensen.

Für die Regionalliga-Basketballer des Teams Lüneburger Heide steht am Sonnabend das dritte Auswärtsspiel in Folge auf dem Programm: Nach der „gefühlt“ knappen Niederlage beim Spitzenteam BSG Bremerhaven und dem Pflichtsieg bei Schlusslicht BG Rotenburg/Scheeßel geht es für die Mannschaft von Trainer Johannes Knabe nunmehr in den hohen Norden zum BBC Rendsburg – eine schwere Aufgabe, denn die Gastgeber sind ambitioniert und wollen bei der Vergabe der Meisterschaft ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Im Augenblick stehen die Rendsburger auf dem vierten Tabellenplatz, sie haben zuletzt drei Mal nacheinander gewonnen, unter anderem mit dem Rekordergebnis von 131:53 gegen die BG Rotenburg und beim starken Aufsteiger TS Einfeld.

Der BBC verfügt über eine junge, ausgeglichen besetzte Mannschaft mit einer körperlich starken Präsenz unter den Körben; im Team gibt es wahre XXL-Riesen mit einer Körpergröße von bis zu 2,11 Metern und sehr treffsichere Flügelspieler. Ihr Topscorer Andrej König erzielt im Durchschnitt 20 Punkte pro Spiel, drei weitere Akteure kommen pro Partie auf mehr als zehn Zähler.

Wenn die Heidjer in Rendsburg erfolgreich sein wollen, dann dürfte das nur gelingen, wenn sie den „Twisters“ (wie sich die Rendsburger nennen) den Wind aus den Segeln nehmen, also die „Wirbelstürme“ durch eine konsequente Defensive über die gesamte Spieldauer hinweg nicht zur Entfaltung kommen lassen. Das hört sich einfach an, ist aber schwierig umzusetzen, zumal die Krankenabteilung zahlenmäßig nicht kleiner geworden ist. Hinter der Teilnahme von mehreren Leistungsträgern steht bei den MTVern aus Bad Bevensen und Lüneburg ein dickes Fragezeichen.

Im sozialen Netzwerk Facebook ist als Bezeichnung bei den Gastgebern zu lesen „Professionelle Sportmannschaft“, bei den Heidjern „Amateurmannschaft“ – schon allein dieser Vergleich macht deutlich, wie schwer es die MTVer in Rendsburg haben werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare