1. Kreisklasse Süd: TSV Suhlendorf nach 1:2 dicht vor dem Abstieg

1:5 – Wriedeler Waterloo

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Abgelaufen: Die Oetzener Justus Widdecke (links) und Roy Stolzenbach (rechts) blocken Stadensens Patrick Oetzmann.

Uelzen/Landkreis – In der 1. Fußball-Kreisklasse hat der TSV Wriedel seine letzten Hoffnungen auf den zweiten Tabellenplatz endgültig begraben müssen. Die Blau-Gelben unterlagen am Sonntag auf eigenem Platz nach schwacher Vorstellung dem FC SG Gartow mit 1:5 Toren.

Am Tabellenende dürfte der TSV Suhlendorf nach dem 1:2 bei Germania Ripdorf nicht mehr zu retten sein.

Germania Ripdorf – TSV Suhlendorf 2:1 (1:0)

Die Suhlendorfer kämpften leidenschaftlich um ihre wohl letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt, setzten die überraschten Germanen unter Druck. Doch die nutzten ihre ersten Möglichkeiten eiskalt, führten schmeichelhaft 2:0. Nach dem zweiten Streich von Timm Rogge ging es hin und her, die Platzherren fanden nun vermehrt Räume, während die Gäste weiter Abschlusspech beklagten. „Hut ab vor Suhlendorf, wir haben glücklich gewonnen“, erklärte Ripdorfs Trainer Florian Damm.

.  Tore: 1:0 Garz (42.), 2:0 Rogge (54.), 2:1 Y. Warnecke (90.+4).

TuS Ebstorf – SV Hanstedt 5:0 (2:0)

Gegen einen enttäuschenden SV Hanstedt bog der TuS Ebstorf durch den Kopfballtreffer des starken Sebastian Peters früh auf die Siegerstraße ein. Die Gäste versuchten mit körperlicher Robustheit ihre spielerische Unterlegenheit zu kompensieren, kamen in den Zweikämpfen aber oft zu spät, verloren zudem Daniel Voit (Gelb-Rot/44.). In dem einseitigen Derby vor rund 150 Zuschauern schraubte der TuS in Überzahl das Ergebnis in die Höhe. „Das ging so auch in Ordnung“, meinte Betreuer Andreas Basiel.

.  Tore: 1:0 Peters (9.), 2:0 Martischewski (30.), 3:0 Rexhepi (54.), 4:0 Gausmann (58.), 5:0 Rexhepi (62.).

TSV Wriedel – FC SG Gartow 1:5 (1:1)

Einen rabenschwarzen Nachmittag erlebte der TSV Wriedel, verlor nach der schlechtesten Saisonleistung hochverdient. „Das war keine Mannschaft, die auf dem Platz war“, meinte TSV-Trainer Dirk Bahr gefrustet.

Seine Spieler zeigten nicht die nötige Einstellung, waren zu weit weg von den Gegenspielern, boten den Gartowern immer wieder Räume, kritisierte Bahr. Die nahmen diese dankend an, unterstrichen mit dem Erfolg ihre Aufwärtstendenz, während die Wriedeler ihre letzten zaghaften Aufstiegshoffnungen zu den Akten legen können.

.  Tore: 1:0 Schult (7.), 1:1, 1:2 Rogge (14./50.), 1:3, 1:4 A. Pewsdorf (70./74.), 1:5 Schult (80.).

TSV Jastorf – SV Molzen 2:3 (1:2)

Trotz der frühen Führung hatten die Jastorfer zunächst nicht viel zu lachen. „Wir sind wild hin und her gelaufen“, sagte Trainer Malte Weber. Der musste mitansehen, wie seine Elf zur Pause verdientermaßen hintenlag und sich auch über einen höheren Rückstand nicht hätte beklagen können.

Doch der TSV fing sich, belohnte sich spät mit dem 2:2 durch Michael Liedtke. Das wäre für Weber auch in Ordnung gegangen, doch in der Nachspielzeit senkte sich eine Flanke von Molzens Tim Feige über Keeper Loris Guder ins Netz – 2:3!

.  Tore: 1:0 Besenthal (7.), 1:1 Feige (23.), 1:2 Giere (27.), 2:2 Liedtke (81.), 2:3 Feige (90.+4).

TuS Liepe – SV Holdenstedt 0:2 (0:0)

Ein hartes Stück Arbeit für den Holdenstedter Tabellenführer. „Wir mussten viel investieren“, sagte Co-Trainer Bernd Barankewitz, der den urlaubenden Martin Lübkert vertrat.

Der SVH bestimmte zwar die Partie, tat sich insgesamt gegen die gut stehenden Lieper aber schwer. So musste eine sehenswerte Volleyabnahme aus 20 Metern in den Winkel von Niels Hachmeister für die Führung sorgen. Anschließend kontrollierten die Gäste das Geschehen, Torhüter Marcel Hartwig ersparte seiner Elf allerdings eine heiße Schlussphase, entschärfte einen Strafstoß von Marvin Breese (84.).

.  Tore: 0:1 Hachmeister (60.), 0:2 Burmeister (71.).

SV Stadensen – SVG Oetzen/St. 1:3 (0:0)

Beide Mannschaften mieden zunächst das Risiko, neutralisierten sich. Das 0:0 zur Pause war ein fast logisches Resultat. Nach Wiederanpfiff wurden die Platzherren dann eiskalt erwischt, lagen nach Abwehrfehlern schnell mit 0:2 zurück.

Nach dem Anschlusstreffer wurden die Hoffnungen des SVS im Keim erstickt, als Alexander Meister einen einfachen Annahmefehler von Routinier Thorsten Jürgens mit der Entscheidung bestrafte. „Für mich ein verdienter Sieg für Oetzen/Stöcken“, bilanzierte Stadensens Trainer Olaf Bode.

.  Tore: 0:1 Bannehr (46.), 0:2 Wittenberg (48.), 1:2 Graf (72./FE), 1:3 Meister (76.).

VON IMMO DE LA PORTE

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