Bezirkspokal-Quali: TSV gegen Bienenbüttel / Barum empfängt Oldenstadt

Wriedel bangt um Bäsler

Dem besten Kreisliga-Torjäger droht eine längere Zwangspause. Der TSV Wriedel muss auf Nicolai Bäsler (rechts) verzichten. Damit fehlt er auch heute gegen Bienenbüttel. Foto: mk

Uelzen/Landkreis. Hiobsbotschaft für den TSV Wriedel: Der Kreisligist muss womöglich lange auf den am Knie verletzten Top-Torjäger Nicolai Bäsler verzichten. Damit sinken die Chancen auf eine Überraschung in der heutigen Bezirkspokal-Qualifikation gegen den TSV Bienenbüttel.

Offener erscheint der Ausgang der heutigen Partie zwischen dem MTV Barum und FC Oldenstadt.

Barum - Oldenstadt (19.30)

Die Partie zwischen den Staffel-Rivalen ist ein erster Vorgeschmack auf die bevorstehende Bezirksliga-Saison. Der Ausgang wird aber kein richtiger Fingerzeig auf die Punktspiele, glauben die beiden Trainer. „Wir sind noch in der Vorbereitungsphase. Ich glaube nicht, dass jemand seine Vorbereitung auf die Pokal-Qualifikation auslegt“, sagt Barums Spielertrainer Till Marks. Ähnlich sieht es Oldenstadts Coach Thorsten Schüler. Ihm fehlen einige Spieler, darunter die Studenten Robert Balke, Tim Bokelmann und Robert Bruck, die im Klausurenstress stecken. „Deshalb ist das noch keine Standortbestimmung. An dem Spielausgang hängt nicht das Wohl und Wehe des Vereins“, so Schüler.

Die Übungsleiter wären aber keine richtigen Sportler, wenn sie das Spiel nicht gewinnen wollten. „Die, die da sind, wollen natürlich etwas reißen. Wir werden nichts herschenken“, meint Schüler, der mit seinem Klub in die Bezirksliga aufgestiegen ist und auf eine Mannschaft trifft, die sich in dieser Klasse bestens auskennt und einen ersten Achtungserfolg im Cup-Wettbewerb einfahren will. Wenngleich Nils Giesen (Urlaub) und Kevin Wilhelms fehlen (Urlaub). Wriedel - Bienenbüttel (19)

Schock für den TSV Wriedel. Nicolai Bäsler, mit 44 Treffern der Torschützenkönig der abgelaufenen Saison, droht lange auszufallen. Es besteht der Verdacht auf einen Knorpelschaden. „Das ist ein herber Verlust. Wir können ihn nur schwer ersetzen“, sagt Trainer Dirk Bahr. Das macht die Aufgabe gegen den Titelaspiranten der Bezirksliga noch unangenehmer. „Es wird megaschwer. Vielleicht sind wir aber für eine Überraschung gut.“ Insgeheim hofft Bahr, dass die Gäste seine Mannschaft unterschätzen.

Doch Bienenbüttels Trainer Friedhelm Mienert schließt genau das aus. „Wir nehmen den Gegner total ernst und respektieren ihn nicht nur.“ Der Coach erwartet eine „packende Pokalpartie“. Die starken Auftritte in den Testspielen sind zwar erfreulich, aber noch kein Grund zur Zufriedenheit. So etwas könnte sich sonst negativ auf die weiteren Leistungen auswirken. Thorsten Geiseler, der andere TSV-Trainer, hat einst für Wriedel gestürmt. „Wir versuchen, in seine Fußstapfen zu treten“, hofft Mienert auf einen „knappen Sieg“.

Von Arek Marud

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