Mannschaft des SV Holdenstedt gewinnt Bronze bei der Deutschen Meisterschaft der Ü31

„Wir sind alle total begeistert“

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Bronze für das Team des SV Holdenstedt.

ls Ulm/Uelzen. Glänzender Erfolg für Ü31-Volleyballerinnen des SV Holdenstedt: Sie gewannen am Pfingstsonntag bei der Deutschen Meisterschaft in Ulm die Bronzemedaille und mussten sich lediglich dem neuen Titelträger TSV Friedberg geschlagen geben.

„Wir sind alle total begeistert, damit haben wir nicht gerechnet“, jubelte SVH-Mannschaftsführerin Andrea Hestermann. Auch Trainer Thomas Hähl zollte seinem Team großen Respekt: „Das war super! Gerade wenn man bedenkt, dass wir in dieser Formation erstmalig zusammen gespielt haben.“

Dabei musste Hähl personell noch einmal umplanen. Sabrina Ross und Nicole Fetting standen ihm kurzfristig verletzungs- und krankheitsbedingt nicht zur Verfügung. Die ehemalige Nationalspielerin Ross nahm an Hähls Seite als Co-Trainerin auf der SVH-Bank Platz. Kurzfristig mit einem Spielerpass ausgestattet wurde noch Claudia Böhler vom Regionalligisten VSG Bodenstedt/Salzdahlum.

In der ersten Partie des Turniers traf der SVH auf den SV Saar 05 Saarbrücken. Man merkte der Mannschaft an, dass sie noch nicht richtig eingespielt war. Abstimmungsprobleme sorgten immer wieder für Punktverluste und für Spannung. Einem 25:21-Erfolg im ersten Satz folgte eine 24:26-Niederlage im zweiten. Letztlich setzte sich der SVH im Tie-Break knapp mit 16:14 durch und erwischte einen erfolgreichen Turnierauftakt.

Direkt im Anschluss folgte das zweite Gruppenspiel. Von Beginn an setzten die Holdenstedterinnen den gastgebenden SSV Ulm 1846 unter Druck. Am Ende standen ein ungefährdeter 2:0-Erfolg (25:17, 25:20) und der damit verbundene Gruppensieg. Noch am Samstagabend stand die Partie der Zwischenrunde auf dem Programm. Die Holdenstedter Ü31 zeigte sich auch gegen die HTG Bad Homburg aus Hessen überlegen. Mit 2:0 (25:14, 25:20) schaffte der Kreisvertreter souverän den Einzug ins Halbfinale am Pfingstsonntag.

Gegner war der TSV Friedberg aus Bayern. Gegen den späteren Deutschen Meistergaben die Holdensterinnen den ersten Satz nur unglücklich mit 24:26 ab. Auch im zweiten Durchgang spielten sie lange gut mit, musste sich am Ende aber mit 20:25 geschlagen geben. Im kleinen Finale traf die Hähl-Sechs auf den TV Planegg-Krailing (München). Dieses Spiel ging noch einmal an die Substanz. Nach Rückstand setzte sich der SVH noch mit 25:22 und 26:24 durch und durfte sich schließlich über die Bronzemedaille freuen.

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