Novum beim 14. Friede-Cup: Kreisligist verteidigt den Titel

Wierens Wiederholungstriumph

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Leutrim Idrizi von Sperber Veerßen jubelt nach einem Tor gegen die SVG Oetzen/Stöcken. Mit sechs Zählern wurde sein Team Vorrunden-Vierter.

Uelzen. Sie haben’s schon wieder getan... Dem TuS Wieren ist die Titelverteidigung beim 14. Friede-Cup des SV Natendorf geglückt. Der Vorjahressieger setzte sich beim Hauptturnier mit 4:0 gegen den SV Rosche II durch.

Womöglich steht das Turnier vor einer weiteren Auffrischung.

Den Wierenern ist damit ein kleines Kunststück geglückt. Als erster Klub überhaupt konnten sie den Titel verteidigen. Mit einem 1:0-Erfolg über die SVG Oetzen/Stöcken zogen sie ins Endspiel ein. Rosche zog dank Keeper Maik Harneid nach, der im zweiten Halbfinale im Neunmeter-Schießen zweimal gegen den SC 09 Uelzen parierte. Dritter wurde Oetzen/St. nach einem 3:2 über die Fischerhöfler. Über 400 Zuschauer sahen zuvor zwei hart umkämpfte Vorrundengruppen mit geringen Abständen zwischen den jeweiligen Teams. „Knappe Ergebnisse sind das, was das Turnier ausmacht. Wir hatten eine enge Leistungsspanne und teilweise hochklassige Spiele und ein besseres Niveau als in den Vorjahren“, verlief die Veranstaltung in der HEG-Halle ganz nach dem Geschmack von Matthias Plank.

Die Rechnung des Turnierorganisators und Vorsitzenden des gastgebenden SV Natendorf ging auf. Die Einführung des 1. Futsal-Cups zum Turnierstart am Dienstag sorgte für frischen Schwung. „Daher wird es 2017 die zweite Auflage geben. Es gibt Gedankenspiele, auch am letzten Tag Futsal zu spielen“, verriet Plank. Beim Futsal wird auf kleinere Tore mit kleinerem, aber schwererem Ball und mit Seitenaus gespielt. Wierens Torwart Lars Lettau, der beim Friede-Cup bei beiden Hallenfußball-Varianten mitgespielt hatte, begrüßte diese Planspiele. „Dann gibt es weniger Gebolze und mehr Technik.“ Am liebsten würde er Futsal auf große Tore spielen. Zumindest dafür gab es von Plank einen Korb. „Wenn wir das machen, dann nach den richtigen Regeln.“

Auch Mark Maaß, der mit dem TSV Wrestedt/St. Vorrundenletzter wurde, ist ein Futsal-Befürworter. Auch er mischte in dieser Woche bei zwei Turnieren mit. „Futsal ist etwas Neues und auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Es hat Spaß gemacht.“ Er steht aber eh auf Hallenturniere. „Ich wäre überall dabei.“

Von Arek Marud

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