Bezirksligist beim Gemeindeturnier haushoch überlegen

TuS Wieren fegt die Gegner aus der Halle

Der SV Ostedt startete mit einem 3:2-Sieg über den TSV Lehmke ins Turnier, es blieb der einzige Sieg der Grün-Weißen.

Wrestedt. Der Titelverteidiger hat sich keine Blöße gegeben: Mit dem Sieg des TuS Wieren endete gestern Nachmittag das traditionelle Hallenfußballturnier für die Herrenmannschaften der ehemaligen Samtgemeinde Wrestedt.

Der ausrichtende Bezirksligist TuS Wieren gewann seine fünf Partien teils deklassierend und wurde damit als klassenhöchster Teilnehmer seiner Favoritenrolle gerecht. Nach dem dritten Titeltriumph in Folge durfte der TuS den Wanderpokal behalten.

In welcher Form er ihn im nächsten Jahr verteidigen wird, steht noch in den Sternen. Denn mit der neugegründeten Samtgemeinde Aue rücken auch der TuS Bodenteich, TSV Lüder und der TuS Soltendieck auf die Einladungsliste.

In der Wrestedter Sporthalle standen sich traditionell sechs Mannschaften gegenüber, die in einer einfachen Runde nach dem Modus „jeder gegen jeden“ antraten. Pro Partie wurde 15 Minuten auf fünf Meter breite Tore gespielt.

Schon in der Auftaktpartie gab der TuS Wieren den weiteren Weg vor, als Fabian Voigt nach bereits wenigen Sekunden die 1:0-Führung gegen den TSV Niendorf/Halligdorf (1. Kreisklasse) markierte. Nach einer Viertelstunde hatte die Mannschaft um Spielertrainer Rainer Struck dann das halbe Dutzend vollgemacht – 6:0. Den Vogel schoss der TuS dann aber gegen den TSV Lehmke (2. Kreisklasse) ab, den er mit 11:0 demütigte. Insgesamt erfolgreichste Wierener Torschützen waren Christopher Schulz, Ekrem Karamac und Fabian Voigt.

Auf Rang zwei landete der TSV Wrestedt/Stederdorf (1. Kreisklasse), der immerhin vier Partien gewann. Im Spiel gegen den TuS Wieren wurde der Leistungsunterschied dann aber greifbar: Der TSV unterlag mit 2:8 Toren. Kreisligist SV Stadensen blieb deutlich hinter den Erwartungen, er hatte jedoch bei weitem nicht seine bestmögliche Hallenmannschaft aufgeboten.

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Von Bernd Klingebiel

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