Aue-Cup: Die Blau-Weißen bleiben die Nummer eins in der Samtgemeinde

TuS Wieren bestätigt seinen Ruf

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Knackige Zweikämpfe vor toller Kulisse: Wrestedts Glenn Funk hält Stadensens Thorsten Jürgens (links) in Schach.

Wrestedt – Der alte Titelträger ist auch der neue. Der TuS Wieren hat am Sonnabend seinen Ruf als beste auf Kreisebene spielende Hallenfußball-Mannschaft der Samtgemeinde Aue verteidigt.

In der Wrestedter Sporthalle gingen insgesamt acht Teams in zwei Vorrundengruppen an den Start. Die Losfee hatte dabei ein Herz für die Außenseiter, denn die fanden sich vollständig in Gruppe A wieder. In der anderen standen mit Wieren und der Bodenteicher TuS-Reserve dagegen die Vorjahresfinalisten sowie Gastgeber SV Stadensen.

Der hatte letztlich auch prompt das Nachsehen. Nach einem mühseligen Last-Minute-Erfolg gegen den TSV Wrestedt/Stederdorf hatten die Rot-Weißen anschließend nichts mehr zu bestellen und mussten die Wierener und Bodenteicher ziehen lassen. „Wir hatten unsere Chancen, haben dann aber zu leichte Fehler gemacht und wurden bestraft“, fasste SVS-Spieler Patrick Oetzmann zusammen.

In den beiden Semifinals dominierten die Favoriten aus Wieren und Bad Bodenteich gegen den TSV Lüder und TSV Niendorf/Halligdorf klar und machten damit die Neuauflage des letztjährigen Endspiels perfekt.

In dem zog der TuS Wieren durch Dirk Milarch schnell mit 1:0n in Front. Anschließend entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Marcel Hoffmann (Wieren) und Bodenteichs Marco Arndt scheiterten an Latte und Pfosten, ehe erneut Milarch mit seinem fünften Turniertreffer zum 2:0 den Deckel draufschraubte und den TuS jubeln ließ.

Den dritten Rang sicherte sich der TSV Lüder, der im Neunmeterschießen gegen Niendorf die Oberhand behielt. Der Unterlegene stellte aber mit dem sechs Mal erfolgreichen Adrian Deppe den besten Schützen der Veranstaltung, mit deren Verlauf Ausrichter SV Stadensen sich hochzufrieden zeigte. „Keine Verletzungen und gute Zuschauerbeteiligung“, freute sich Patrick Oetzmann. Schließlich hatten immerhin 197 zahlende Zuschauer den Weg nach Wrestedt gefunden.

VON IMMO DE LA PORTE

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