Bezirkspokal: Barums Spielertrainer Marks trifft auf Ex-Kollegen, Heine auf Ex-Spieler

Wiedersehen macht Freude

Frank

Barum/Uelzen. Wiedersehen der doppelten Art. Vier Jahre spielte Till Marks für Teutonia Uelzen. Heute (19. 30 Uhr) trifft er als Spielertrainer des MTV Barum in der 2. Runde des Bezirkspokals auf seine Ex-Kollegen.

Die werden von Frank Heine betreut, der – so will es der Zufall – in der Vorsaison noch den MTV Barum trainierte.

„Das ist doch sensationell, dass man so schnell zueinander findet. Solche Geschichten schreibt nur der Fußball“, freut sich Heine auf die Rückkehr. Seine Ex-Spieler offenbar auch. Nach dem Sieg im Elfmeterschießen beim SV Emmendorf meldeten sich Lasse Keunecke und Steffen Meyer bei ihm per SMS und verkündeten die frohe Kunde. „Ich habe zurückgeschrieben und gratuliert. Das haben sie toll gemacht“, erzählt Heine.

Auch Till Marks sieht in Barum seine Kumpels wieder. Vier Jahre kickte er für Teutonia, stieg zwischendurch mit dem Klub in die Oberliga auf und hat „super Erinnerungen an diese Zeit“, wie er sagt. „Es hat echt Spaß gemacht. Ich habe bei Teutonia viel gelernt.“ Besonders engen Kontakt pflegt er noch zu Stephan Blödorn, mit dem er in einer Straße aufgewachsen ist. Doch ausgerechnet Blödorn bangt um seinen Einsatz, ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber immer noch angeschlagen. Im Hinblick auf das schwere Auswärts-Ligaspiel am Sonntag beim Heeslinger SC will Heine kein unnötiges Risiko eingehen. Andererseits braucht er dringend jede verfügbare Kraft, weil sich die Personallage nicht ansatzweise entspannt hat. Nur Torwart Moritz Niebuhr ist wieder dabei. Heine will womöglich wieder Altherrenspieler Gültekin Gültas auf die Ersatzbank setzen. Die Spielberechtigung für Tim Struwe lässt dagegen weiter auf sich warten – Einsatz ungewiss.

Ob das Resultat davon beeinflusst wird, ist fraglich. Auch am Sonntag standen den Teutonen zwölf Spieler in Rosche zur Verfügung. Das 7:0 sagte etwas anderes aus. Heine warnt vor falschen Rückschlüssen. „Man muss überlegen, ob wir so stark oder der Gegner so schwach war. Wir müssen aufpassen.“

Marks, der Nils Giesen (Arbeit) und Kevin Wilhelms (Urlaub) ersetzen muss, hat wenig Hoffnung. „Teutonia ist der Riesenfavorit, die spielen in der Landesliga um den Aufstieg.“

Von Arek Marud

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