Vom Weltmeister lernen

Reiter Julius Bescht beim Sprungtraining.

kr Hannover/Uelzen. Die German Classics in Hannovers Messehalle 2 sind vom heutigen Donnerstag bis zum Sonntag der In-Treffpunkt des Pferdesports mit dem FEI Weltcup-Auftakt der Vierspänner und der fünften Etappe der DKB-Riders Tour.

Die German Classics stehen aber auch für Nachwuchsförderung und Reitsport pur mit Teilnehmern aus der Region. Mit Julius Bescht und Sarah Hentis (beide RFV Suhlendorf) konnten gleich zwei Uelzener Nachwuchsspringreiter für das Finale des Hermann-Schridde-Gedächtnis-Preises am morgigen Freitag qualifizieren.

Junioren und Junge Reiter aus dem Pferdeland Niedersachsen empfahlen sich bei mehreren ausgewählten Turnierstationen in der Sommersaison für das Finale. Gefordert ist explizit gutes Reiten, so wie es der einstige Bundestrainer Hermann Schridde stets gelehrt hat. Das Finale bei den German Classics wird in einem Stilspringen der Klasse M* ausgetragen – verlangt also schon hohe reiterliche Qualität und eine gute Ausbildung.

In den Genuss eines exklusiven Trainings mit dem deutschen Weltklassereiter Marcus Ehning kamen Sarah Hentis mit ihrem Pferd Elwood Esbjerg und Julius Bescht mit VDL Groep Ovatio sowie weitere 16 Junioren und Junge Reiter aus dem Bereich des Landesverbandes Hannover.

Für die Jugendlichen war das Training in Hoya die Generalprobe für die German Classics, denn die Anspannung, vor Publikum und Ehning als Ausbilder zu reiten, ist sicher höher, als in der heimischen Reithalle. Dabei gab es für den Springreiternachwuchs den letzten Schliff und viele Tipps vom aktuellen Mannschaftsweltmeister 2010.

Das Finale um den Hermann-Schridde-Gedächtnis-Preis beginnt am Sonnabend um 15.45 Uhr in der Messehalle 2 – „Daumendrücken für die beiden Uelzener Nachwuchsreiter ist erwünscht!“, erklärt der Pressesprecher des Kreisreiterverbandes Uelzen, Kai Richter.

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