Kreativer Anstrich: Graffitikünstler Leon Burgold hat das Sportgelände des SV Holdenstedt verschönert.

Wandmalereien zum 100. Geburtstag

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Daumen hoch: Der Graffitikünstler Leon Burgold (links) hat dem SV Holdenstedt einen neuen Anstrich verpasst und das Sportgelände mit Wandmalereien versehen. Die Idee hatte Holdenstedts stellvertretender Fußball-Abteilungsleiter Tobias Fischer. Fotos: Ritz

Uelzen-Holdenstedt – Das Sportgelände des SV Holdenstedt erstrahlt in neuem Glanz: Anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums hat der Graffitikünstler Leon Burgold den Sportplatz mit diversen Wandmalereien verschönert.

Das Erscheinungsbild des großräumigen SVH-Areals erinnert ab sofort dauerhaft daran, dass der Verein in diesem Jahr 100 Jahre alt wird. Denn anlässlich des runden Geburtstags hat sich der Sportverein dazu entschieden, einen Graffitiexperten zu engagieren, der mehreren Außenwänden einen neuen Anstrich geschenkt hat.

Auf die Idee kam Tobias Fischer, der einst solche Fußball-Graffitis beim VfL Lüneburg sah. Der Vorschlag des stellvertretenden Fußball-Abteilungsleiters stieß beim Vorstand des SV Holdenstedt sofort auf Zustimmung. „Unser Gelände sollte sowieso mal gestrichen werden. Daher haben wir uns für einen Künstler entschieden“, freut sich Fischer über diese ungewöhnliche Verzierung der zahlreichen Räumlichkeiten. „Dadurch haben wir jetzt ein Alleinstellungsmerkmal.“

Die Entwürfe des Graffitikünstlers Leon Burgold aus Uelzen überzeugten die Holdenstedter Verantwortlichen auf Anhieb, sodass sich dieser vor Kurzem ans Werk machte, den Kellereingang, zwei Wände des alten Geräteraumes und drei Garagentore umgestaltete. Mal steht auf den Wänden SV Holdenstedt 1920 - 2020 mit einer überdimensionalen 100, dann wieder in Großbuchstaben SVH 100 Jahre. Alles natürlich in den lila-weißen Vereinsfarben.

Der 20-jährige Burgold kommt ursprünglich aus dem Landkreis Lüneburg, wohnt in Uelzen und beschäftigt sich mit Graffitis seit seinem 13. Lebensjahr. „Ich habe schon als Kind ziemlich gerne gezeichnet“, erzählt er. Auch die Rückseite der Trainingswand auf dem Holdenstedter Tennisplatz hat Burgold besprüht. „Die Tennisabteilung war begeistert, dass auch ihre Anlage verschönert wird“, berichtet Fischer, der darauf gespannt ist, wie das Projekt bei den Sportlern ankommt, wenn sie nach der Corona-Krise den Sportplatz wieder betreten, „und ihr Hobby auf dem Sportgelände ausüben dürfen“.

Von Arek Marud

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