Extremsport: Herakliden-Team startete bei EM in Polen

„Wahnsinnige Erfahrung“

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Mann im freien Flug: Sebastian Lüpke auf dem extrem anspruchsvollen und harten Parcours. Fotos: PRIVAT

Gdynia (Polen)/Uelzen – Internationale Wettkampfluft für vier Extremsportler aus dem jungen Herakliden-Team Uelzen/Celle/Gifhorn/Salzwedel. Im polnischen Gdynia haben sie an der Europameisterschaft im Hindernislaufen (OCR) teilgenommen.

Unter den mehr als 2.000 Sportlern aus über 16 europäischen Ländern tummelten sich die vier Läufer Susanne Glette (15 Kilometer, 64 Hindernisse) Nina Golisch (fünf Kilometer, 39 Hindernisse) Sebastian Lüpke sowie Team-Kapitän Holger Schmidt (beide fünf und 15 Kilometer). Obwohl von den hochgesteckten Zielen bei Weitem nicht alle erreicht werden konnten, war die erstmalige Teilnahme in einem Internationalem Umfeld „eine wahnsinnige Erfahrung und wird dazu beitragen, in Zukunft die Vorbereitung auf Wettkämpfe zu optimieren“, erklärte Schmidt.

Das EM-Team der Herakliden: Holger Schmidt, Susanne Glette, Nina Golisch und Sebastian Lüpke (von links).

Die Herakliden erreichten sicher und nur mit leichten Blessuren das Ziel. Sie erhielten die extrem begehrten Medaillen. Und obwohl jeder auf seiner Strecke an mindestens vier Hindernissen patzte, zeigten sich alle vier mächtig stolz auf die persönlich erbrachten Leistungen.

Nicht hängen lassen: Nina Golisch absolviert eines der 39 Hindernisse auf der Fünf-Kilometer-Distanz.

Insgesamt war das deutsche Team nur mäßig erfolgreich. Selbst der amtierende OCR-Weltchampion und auch der Weltbeste im 24-Stunden-OCR schafften es nicht, auf der 15-Kilometer-Strecke alle Hürden zu bewältigen. Schmidt: „Ihren Aussagen nach war der Parcours extrem anspruchsvoll und deutlich härter gestaltet, als noch bei der letzten WM. Ein Zeichen, dass auch im OCR Sport der Anspruch steigt.“ Nur etwa jeder Fünfte schaffte es überhaupt, alle Hindernisse erfolgreich zu bewältigen.

Schmidt: „Wir sind uns sicher, dass für die nächste EM in Italien 2020 wieder Läufer vom Herakliden-Team für Deutschland an den Start gehen werden. Dann allerdings mit deutlich mehr Erfahrung im internationalen Umfeld und noch gezielter vorbereitet.“

Wer OCR ausprobieren möchte, egal ob ambitioniert oder nur als Spaß, ist beim Herakliden-Team willkommen. Informationen unter www.Herakliden-Team.de oder auf Facebook.

hs

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