Vom Praktikant zum Repräsentant

Oldenstadt-Kicker Finn Rutkowski startet beim VfL Wolfsburg als Coach durch

Junger Mann steht mit ausgebreiteten Armen auf dem Rasen in einem Fußballstadion.
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Finn Rutkowski fühlt sich beim VfL Wolfsburg pudelwohl. Nach anfänglichem Merchandising-Praktikum ist der Kicker des FC Oldenstadt seit März 2021 Trainer in der VfL-Fußballschule. Er leitet auch die Ballschule, Schul-AGs und das Fördertraining der Wölfe. Sein Traum ist, die Fußballpraxis mit dem Sportbusiness zu verknüpfen.
  • Arek Marud
    VonArek Marud
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Vom Merchandising-Praktikanten zum Cheftrainer in der Fußballschule. Der Oldenstädter Kicker Finn Rutkowski hat innerhalb kürzester Zeit einige Stufen auf der Karriereleiter des VfL Wolfsburg genommen. Der große Traum vom beruflichen Glück scheint zum Greifen nah.


Wolfsburg/Uelzen – Alles begann mit einem sechsmonatigen Praktikum in der Merchandising-Abteilung der Wölfe. Im Oktober 2019 startete für Finn Rutkowski das Abenteuer VfL Wolfsburg, nachdem er erfolgreich das Sportbusiness-Studium am VfL Wolfsburg Campus absolviert hatte. Er verkaufte Fanartikel, half beim Ablauf des Tagesgeschäfts mit und war am Entwurf der VfL-Trikots beteiligt. „Mein Ziel war es, später im Sportbusiness zu landen. Mein Traum war dabei ein Bundesligist“, erzählt der 23-Jährige.

Als Cheftrainer beim Sommercamp dabei

Rutkowski ist in der Tat beim VfL Wolfsburg dauerhaft gelandet. Zunächst jedoch in vollkommen anderer Funktion. Dank des Praktikums knüpfte er Kontakt zur Fußballschule des VfL. Er absolvierte dort ein Schnuppertraining, leitete eine Einheit und bekam die Zusage, als Trainer arbeiten zu dürfen.

Schnell und noch während des Praktikums erweiterte sich das neue Aufgabengebiet. Rutkowski zählt inzwischen zum Trainerteam der Sommercamps, wo er teilweise sogar als Cheftrainer fungiert. Etwa bei der Stippvisite beim Partnerverein TuS Bodenteich. Fördertraining, Ballschule und Schul-AGs zählen zu seinen weiteren Trainer-Tätigkeiten. „Es macht Spaß, den VfL Wolfsburg zu repräsentieren“, erzählt er voller Stolz.

Finn Rutkowski : „Fußballheld“, Trainer, Ehrenämtler

Den schnellen Aufstieg hat er auch seiner fußballerischen Vergangenheit zu verdanken. Rutkowski begann mit sechs Jahren mit dem Fußballspielen beim FC Oldenstadt. Schon als Jugendlicher coachte er Jugendliche und ist bis heute Trainer der FCO-A-Junioren. Zugleich entdeckte er bereits in seiner Jugendzeit die Vorliebe fürs Ehrenamt. Er ist Mitglied im Kreis-, Bezirks- und Verbandsjugendausschuss. 2014 kürte man ihn zum Jungschiedsrichter des Jahres. 2017 wurde Rutkowski als einer von 280 deutschlandweiten Fußballhelden ausgezeichnet – ein Förderprojekt, das sich Kinder- und Jugendtrainern im Alter von 16 bis 30 Jahren widmet, die sich durch persönliche Leistung in ihren Vereinen besonders verdient gemacht hatten. Es ist also nicht unbedingt verwunderlich, dass Rutkowski der schnelle Durchbruch in der VW-Stadt gelang.

Sein ursprünglich anvisiertes Berufsziel hat der Uelzener trotzdem nicht aus den Augen verloren. Ganz im Gegenteil. Rutkowski will beim VfL Wolfsburg am liebsten die praktische Arbeit als Fußballtrainer mit dem Sportbusiness kombinieren und nicht nur Sommercamps leiten, sondern auch im Vorfeld organisieren. „Ich möchte beides verknüpfen. Das fasziniert mich.“

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