Fußball-Bezirksliga: Oldenstadt enttäuscht und verliert das Nachholspiel gegen den MTV Barum mit 0:2

Volle Ränge, leeres Punktekonto

Einen Tick schneller am Ball: Der Barumer Gerrit Struck (links) gewinnt das Kopfballduell gegen Tim Bokelmann. Jan Liestmann und Torwart Felix Pfanzagl beobachten die Szene. Fotos: Marud

Uelzen-Oldenstadt. Da war sie wieder, diese Effektivität, die den MTV Barum so lange Zeit ausgezeichnet hatte. Die dem Klub zuletzt aber abhanden gekommen war. Mit 2:0 setzte sich der Fußball-Bezirksligist im Nachholspiel beim FC Oldenstadt durch.

Der Parkplatz bis auf den letzten Platz voll, zehn Minuten nach Spielbeginn eine Schlange am Kassenhäuschen. 250 zahlende Zuschauer haben dem FC Oldenstadt eine Rekordkulisse zwei Tage vor Heiligabend beschert. Die Bescherung auf dem Rasen blieb aber aus. Der Aufsteiger beendet das Jahr 2013 als 13. und steht auf einem Abstiegs-Relegationsplatz. „Bei uns muss sich ganz viel ändern, wir sind weit hinter den eigenen Erwartungen geblieben“, sagte Oldenstadts frustrierter Trainer Thorsten Schüler nach einem Spiel, das eine Art Abbild der bisherigen Saison war. Wieder einmal hatte sich Oldenstadt viel vorgenommen, aber einmal mehr nichts von dem umsetzen können.

Barum hat dagegen seine Effektivität nach vier Niederlagen in Folge zurückerlangt. Die Defensive ließ kaum Gefahr aufkommen, obwohl mit Ulf Nerlich der Abwehrchef urlaubsbedingt fehlte. Für ihn spielte Michael Schulz in der Innenverteidigung Im Angriff wurden die wenigen Torchancen genutzt. Schon nach sechs Minuten erzielte Kevin Wilhelms aus dem Gewühl heraus das 1:0. In der 21. Minute erhöhte Till Marks per Kopf auf 2:0. Wenig später traf der Spielertrainer zum 3:0, wurde aber zurückgepfiffen. Eine umstrittene Szene, in der sein Mitspieler Gerrit Struck den Oldenstädter Torwart Felix Pfanzagl behindert haben soll. Doch weder der Keeper noch andere FCO-Spieler reklamierten, ärgerten sich vielmehr über das vermeintliche 0:3. „Es gab keinen Kontakt mit dem Torwart“, schilderte Marks, der spielerisch wenig Fortschritte gegenüber den Vorwochen, kämpferisch aber eine Steigerung sah. „Jeder hat für jeden gekämpft. Wir haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Die Gäste wirkten vor der Pause entschlossener und waren feldüberlegen. Einen Schönheitspreis hatte das Spiel dennoch nicht verdient. Vor allem nicht nach dem Wechsel, wo sich kaum etwas in unmittelbarer Tornähe tat.

Von Arek Marud

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