Große Enttäuschung beim Wierener Vincent Senkbeil

„Völlig daneben gesetzt“

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Das hatte er sich anders erhofft: Vincent Senkbeil kam beim Top24-Bundesranglistenturnier nicht über den 14. Rang hinaus.

Landsberg/Wieren/Wrestedt – Große Enttäuschung beim Wierener Vincent Senkbeil: Beim Top24-Bundesranglistenturnier in Landsberg ist das Tischtennis-Ass bereits in der Vorrunde gescheitert und erreichte am Ende einen für ihn ernüchternden 14. Platz.

Nach seinem sehr guten fünften Platz beim Top 48-Bundesranglistenturnier in Gaimersheim wollte das Tischtennis-Talent des TSV Wrestedt/Stederdorf beim Top24 in Landsberg (Sachsen-Anhalt) erneut unter die besten acht Jungen kommen, um sich für das Top 12-Bundesranglistenfinale in Bergheim (15./16. Februar 2020) zu qualifizieren. Aus diesem Vorhaben wurde allerdings nichts. Aufgrund nur eines Sieges in der Gruppenphase verspielte der 15-Jährige sein Vorhaben bereits vorzeitig.

Bei Jugend-DM dabei

„Den ersten Tag habe ich völlig daneben gesetzt und anschließend noch fast das Bestmögliche aus der Situation gemacht“, bilanzierte der amtierende AZ-Sportler des Jahres. Durch seinen 14. Platz hat sich der Regionalligaspieler (Männer) des SV Bolzum persönlich für die deutschen Jugend-Meisterschaften in Mosbach (Baden-Württemberg) am 25./26. April qualifiziert.

Verkorkster erster Tag

Über seine Leistungen am ersten Tag würde Senkbeil gern den Mantel des Schweigens legen. Lediglich der Vergleich mit Tom Schaufler (TTSF Hohberg) wurde nach Abwehr mehrerer Matchbälle in Durchgang vier noch im fünften Abschnitt 11:4 gewonnen. Die übrigen Duelle mit Bronzemedaillengewinner Daniel Rinderer (Bayern München/0:3), dem Turniervierten Sebastian Hegenberger (TV 1879 Hilpoltstein/1:3), Lukas Bosbach (1. FC Gievenbeck/1:3) und Darius Heyden (DJK Biederitz/10:12 im Entscheidungsdurchgang) gingen verloren.

Wiedergutmachung

Nach einer unruhigen Nacht brannte Vincent Senkbeil am Sonntag förmlich darauf, Wiedergutmachung zu betreiben. Das Vorhaben gelang größtenteils, denn nach seinem letzten Platz in der Gruppe führte ihn eine 3:1-Bilanz noch einige Positionen im Ranking nach oben. Nach den Erfolgen gegen Tobias Tran (SV Plüderhausen/3:1), Tobias Slanina (TTC Altena/3:2) und Karl Zimmermann (SG Blau-Weiß Reichenbach/3:1) kam es in der letzten Begegnung zur Neuauflage des DM-Endspiels der Schüler. Wie schon vor acht Monaten in Rees musste sich Vincent Senkbeil erneut Felix Köhler (TSG Kaiserslautern) geschlagen geben – diesmal allerdings mit 4:11, 9:11 sowie 4:11 wesentlich deutlicher als noch bei den nationalen Titelkämpfen.  

VON MARCO STEINBRENNER

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