Handball-2. Runde im HVN-Pokal: 21:31 in Munster

Unterirdischer TVU scheidet aus

Einer der wenigen Lichtblicke: Kevin Kwiotek erzielte in Munster zehn Tore. Foto: Klingebiel

am Munster/Uelzen. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war es schon entschieden. Mit 1:9 lagen die Handballer des TV Uelzen in der 2. Hauptrunde des HVN-Pokals beim SV Munster zurück und schieden nach einem enttäuschenden 21:31 (8:19) aus.

Was die Uelzener in den ersten 30 Minuten zeigten oder besser gesagt nicht zeigten, war so ziemlich das Schlechteste in der laufenden Saison. „Unterirdisch“, meinte der TVU-Trainer Lasse Behrens, der anfangs seinen Augen nicht traute. Beim Stande von 0:8 gelang den Gästen der erste Treffer. „Es machte den Anschein, als wären einige schon im Weihnachtsurlaub.“ Weder im Angriff noch in der Abwehr klappte etwas. Vor dem Seitenwechsel lag der TVU hoffnungslos mit 8:19 zurück.

Statt sein Team in der Kabine zusammenzustauchen, wählte Behrens die ruhige Ansprache und versuchte, an den Teamgeist zu appellieren. „Ich habe auf die Mannschaft sachlich eingeredet.“ Siehe da: Uelzen kam wie verwandelt aus den Katakomben und gewann immerhin die zweite Hälfte mit einem Tor Unterschied. Die Mängelliste war trotzdem auch hier noch lang. Den Großteil der sieben vergebenen Siebenmeter und ebenso vielen Tempogegenstößen vergab Uelzen in Halbzeit zwei. Was Behrens besonders ärgerte: An diesem Abend war Munster kein übermächtiger Gegner. Mit einer besseren Leistung wäre ein Pokal-Weiterkommen möglich gewesen.

Trotz der ernüchternden Eindrücke aus Hälfte eins klammerte sich der Übungsleiter hinterher an die positiven Dinge, um der Auswärtsschwäche im neuen Jahr den Kampf anzusagen. „Auf der zweiten Halbzeit kann man aufbauen. Vielleicht ist das ja so etwas wie ein kleiner Startschuss.“

TV Uelzen: Schröer, Sommerburg - A. Koch (4), Schenk (1), Drewes, M. Koch, Trieglaff (3), Schulze, Mendrizik (2), Specht, Kwiotek (10).

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