AZ-Sportlerwahl: SV Eddelstorf und Germania Ripdorf verdanken Michael Strzalla und Lothar Bönninghoff enorm viel

„Unikat des Uelzener Fußballs“

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„Der Ranger“ wird Eddelstorfs Fußballmacher Michael Strzalla wegen seines Hutes liebevoll genannt. Der heutige 1. Vorsitzende ist beim SVE seit Jahren einfach nicht wegzudenken. 

am Uelzen/Landkreis. Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Auf der Zielgeraden der Nominierungsphase erreichen die AZ täglich neue Vorschläge, die nur noch bis zum kommenden Montag abgegeben werden können.

Und das Mitmachen lohnt sich: Denn unter allen Einsendern von Kandidatenvorschlägen für die Wahl von „Mensch 2018“ verlost die AZ eine Mitmach-Prämie von 200 Euro. Vorschläge für Sport Ehrenamt (neu), Einzelsportler/Mannschaft des Jahres per E-Mail an: sport.az@cbeckers.de oder mensch2018@cbeckers.de

Die Fußballer des SV Eddelstorf haben ihrem Vorsitzenden Michael Strzalla sehr viel zu verdanken. „Was Michael für seinen SVE geleistet hat, ist nicht selbstverständlich“, schlägt Fußballobmann Christof Gatzka im Namen aller SVE-Kicker die Eddelstorfer Identifikationsfigur schlechthin vor. Er betont zugleich: „Die Platzierung bei der Wahl zum Sport Ehrenamt ist mir im Übrigen egal. Ich finde es einfach super, dass man hier die Gelegenheit bekommt, einfach mal Danke zu sagen.“

Strzalla ist seit 20 Jahren bei den Blau-Gelben ehrenamtlich tätig. Drei Jahre als Jugendtrainer, von 2001 bis 2008 als 1. Herren-Coach und von 2006 bis 2018 als Fußball-Obmann, ehe er 1. Vorsitzender wurde. Seit 2014 bekleidet Strzalla auch noch die Funktion des Platzwartes.

Unvergessen bleibt seine Rettungsmission. Nach Vereinsquerellen und dem Abgang von 80 Prozent der Spieler rettete er einst den Verein innerhalb von nur sechs Monaten und baute ein schlagkräftiges Team auf. „Unserem Verein würde es heute nicht so rosig gehen, wenn er das nicht getan hätte. Vielleicht würde es den Verein sogar gar nicht mehr geben“, glaubt Gatzka und ergänzt. „Er ist ein absoluter Kämpfer, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint, bleibt er immer positiv.“ Gatzka meint damit auch Strzallas schwere Krankheit 2012. „Da ging es ihm an einigen Tagen ganz furchtbar, aber er regelte im Hintergrund noch immer die Geschehnisse im Verein.“

Strzalla, der aufgrund seines Hutes „Der Ranger“ genannt wird, fährt auch Spieler zum Flughafen oder ins Krankenhaus. „Wir haben im Spaß gesagt, dass Michael hauptberuflich für den SVE und nebenberuflich bei Schiemann arbeitet“, erzählt Gatzka. Für ihn steht fest: „Michael ist ein absolutes Unikat im Uelzener Fußball.“

Lothar Bönninghoff ist so etwas wie der Mr. AZ-Presse-Cup. Der Fußballer von SV Germania Ripdorf gilt als eine der Organisationssäulen und packt seit 20 Jahren im Verein mit an. 

Ein Unikat ist sicherlich auch Lothar Bönninghoff, einer der Strippenzieher bei den Fußballern von Germania Ripdorf. „Ohne Lothar hätte ich den AZ-Presse-Cup nicht gestalten und ausführen können. Er ist die tragende Säule“, schlägt Germanias Ehrenpräsident Walter Pazdziorra das Ripdorfer Organisationstalent in der Kategorie Sport Ehrenamt vor. Bönninghoff ist seit der Geburtsstunde des ultimativen Uelzener Budenzaubers dabei und kümmert sich vorrangig um das Versorgungszelt. Und er engagiert sich auf anderen Ebenen. Noch heute bei der Ü50 aktiv, versorgt der 68-Jährige die Mannschaft beim Training und in den Punktspielen mit Getränken. Er ist Mitglied des Freundeskreises der SV Germania Ripdorf und hilft bei Sportveranstaltungen mit einigen seiner Sportkameraden beim Ausschank mit. Der frühere Beisitzer im Vorstand war bereits in den 90er Jahren Tischtennis-Jugendtrainer. Anfang 2000 wurde er Co-Trainer der erfolgreichen C-Jugend und später Trainer einer 7er-Mannschaft. „Auf Lothar ist immer Verlass. Überall, wo eine helfende Hand benötigt wird, packt er mit an“, dankt Pazdziorra seinem langjährigen Weggefährten, von dem auch die Behindertensportler profitieren.

Rentner Bönninghoff betreut bei seinem früheren Arbeitgeber, der Lebenshilfe, die Behindertensportler im Tischtennis und Fußball. Er leitet das Training und begleitet sie zu Wettkämpfen. „Seine Hilfsbereitschaft gegenüber anderen Menschen und im Verein ist groß“, meint Pazdziorra.

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