Im Duell bei Eintracht Lüneburg will Teutonia Uelzen den Schalter umlegen

„Die Unentschieden fühlen sich wie Niederlagen an“

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Noch hat Teutonia (Lars-Benedict Buhr) keinen Volltreffer erzielt, am Sonntag soll in Lüneburg der erste Saisonsieg her.

Uelzen/Lüneburg – Ungeschlagen und doch hinter den Erwartungen zurück.

Nach drei Unentschieden liegt Fußball-Landesligist Teutonia Uelzen im Niemandsland der Tabelle, büßte in den Duellen gegen die mutmaßlichen Abstiegskonkurrenten Hedendorf und Gellersen jedoch eingeplante Punkte ein. Am Sonntag im Gastspiel bei Eintracht Lüneburg (15 Uhr, Siegfried-Körner-Stadion) soll der Knoten platzen. So wie in der letzten Saison, als Teutonia nach einem 4:3 bei den „Blauen“ eine insgesamt starke Rückserie einläutete.

Das 3:3 nach 3:1-Führung gegen den TSV Gellersen beschäftigte Teutonia länger. „Wir haben das Spiel mit der Mannschaft sehr ausführlich analysiert“, sagt Trainer Frank Heine. Er ist zuversichtlich, dass sich in Lüneburg „eine ganz andere Truppe“ präsentieren werde, die endlich auch über die gesamte Spieldauer konzentriert arbeite und erkannt habe, „was die Zeit schlägt“. Personelle Veränderungen in der Startelf, die er zuletzt zweimal in gleicher Formation aufs Feld schickte, „wird es mit Sicherheit geben“. Rechtsverteidiger Lars-Benedict Buhr dürfte seine Position dennoch sicher haben. Die AZ sprach vor dem Spiel mit dem 22-jährigen, der in Göttingen Jura studiert.

Herr Buhr, drei Unentschieden bisher. Fühlen Sie sich unbesiegt oder sieglos?

Buhr: Weder noch. Das 0:0 gegen Harsefeld fühlt sich für uns natürlich eher wie ein Sieg an. Dagegen muss man leider sagen, dass sich die anderen beiden Remis eher wie Niederlagen anfühlen, sodass wir eigentlich mit sieben Punkten dastehen sollten.

Trainer Heine könnte ausflippen über die abgeschenkten Führungen. Woran liegt diese wiederkehrende Sorglosigkeit im Team?

Ich persönlich würde das nicht als Sorglosigkeit bezeichnen. Wir müssen weiter gemeinsam daran arbeiten, dass wir auch die zweite Halbzeit so abliefern, wie in unsere ersten 45 Minuten. Gerade gegen vermeintlich ,schwächere’ Teams müssen wir die Punkte mitnehmen, um so früh wie möglich den Klassenerhalt perfekt zu machen. Wenn erst einmal der Schalter umgelegt ist, bin ich guter Dinge.

Sie pendeln aus Göttingen. Ist das eine ganze Saison lang so durchzuhalten?

Die Situation ist natürlich nicht optimal und oftmals auch stressig. Sehr hilfreich ist dabei das Vertrauen des Trainers sowie des gesamten Teams, die dabei hinter mir stehen. Ich kann mich auch in Göttingen gut fit halten, und glücklicherweise wird das voraussichtlich nur die Hinrunde in der Form ablaufen. Ab Februar habe ich wieder mehr Zeit!  kl

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