SG Aue-Pokal: Wieren hinten mit viel Glück und vorne eiskalt / Pech für Niendorf-H. und Stadensen

TuS-Tor wie vernagelt

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Mit Glück und Geschick zum Turniersieg der Samtgemeinde Aue: Der TuS Wieren (Torwart Lars Narawitz) hatte sowohl im Endspiel als auch im Halbfinale Glück, dass die Gegner nicht trafen. Hier scheitert Niendorf-Halligdorfs Adrian Deppe im Endspiel. 

ts Wieren. Der Underdog verdiente sich Bestnoten und gewann viele Sympathien. Die Fußballer des TSV Niendorf-Halligdorf schnupperten im Finale des Samtgemeinde Aue-Pokals lange an einer Überraschung.

Am Ende wurde der gastgebende TuS Wieren aber doch noch seiner Favoritenrolle beim 3:0 gerecht.

Lange Zeit sah es so aus, als ob Niendorf-Halligdorf, der am Sonnabend viele Pluspunkte sammelte, die Oberhand behält. Aber das Wierener Tor schien wie vernagelt. In den ersten 30 Minuten passierte auf dem Spielfeld nicht viel. Beide Teams lieferten sich viele Zweikämpfe, die Torabschlüsse waren jedoch zumeist harmlos.

Ein ganz anderes Bild in der zweiten Hälfte. Der TSV drückte und kam zu vielen Torchancen. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Dirk Milarch brachte den TuS Wieren mit einem Freistoß mit 1:0 in Front (49.). Erst jetzt kamen die Gastgeber in Fahrt und erhöhten durch zwei Tore von Marcel Hoffmann auf 3:0 (56., 60.).

Im kleinen Finale setzte sich der SV Stadensen knapp mit 3:2 gegen den TuS Bodenteich II durch. Die Stadenser kontrollierten von Beginn das Spiel, ohne aber wirklich hohen Druck auf das Bodenteicher Tor auszuüben. Kurz vor der Pause erzielte Azad Caran dennoch die Führung (27.). Nach dem Seitenwechsel wurde Stadensen zwingender. Aber die Chancenverwertung blieb das große Manko. Und so wurden auch beste Einschussmöglichkeiten liegen gelassen. Lediglich Mantai (39.) und Nick Meyer (50.) konnten den Ball im Gehäuse unterbringen. Während die lautstarken Stadenser Zuschauer schon den Sieg feierten, verpassten die Bodenteicher ihnen noch einen Dämpfer. Die Treffer von Janis Schwerin (56.) und Dominik Schwärmer (58.) ließen den SVS noch einmal zittern. Es reichte dann aber doch zu Rang drei.

Bereits am Freitagabend standen sich Bodenteich II und Niendorf (0:4) sowie Stadensen und Wieren (1:5) gegenüber. Beide Spiele waren aber nicht so eindeutig, wie das Ergebnis es glauben lässt. Niendorf führte nach einem Tor von Deppe (15.). Es folgte ein munterer Schlagabtausch. Erst nach dem 2:0 durch Buda (55.) brachen bei den Bodenteichern dann alle Dämme. Bode (58.) und erneut Deppe (59.) stellten den 4:0-Endstand her.

Die Stadensener wussten gar nicht, wie ihnen geschieht. Zur Halbzeit hätten sie gut und gerne mit vier, fünf Toren in Front liegen können. Aber auch beste Chancen konnten nicht verwertet werden. Wieren war im zweiten Durchgang eiskalt. In der 31. Minute erzielte B. Schulz das 1:0. Stadensen reagierte mit wütenden Angriffen, der Treffer fiel aber wieder für Wieren – 2:0 Hoffmann (47.). Ab jetzt fand fast jeder Schuss sein Ziel. Milarch in der 48. Minute und Stottmeister per Strafstoß (53.) brachten die Entscheidung. Reichelt beendete den Stadenser Torfluch in der 55. Minute und traf zum 4:1. Das letzte Tor des Tages fiel wieder durch Milarch (60.).

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