Der 27. Juni 2021 ist trotz Corona gesetzt

Post SV Uelzen hält am Termin für den O-See-Triathlon fest

Triathleten stürzen sich ins Wasser
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Wilder Wuchs: Eine Terminverlegung des 13. O-See-Triathlons am 27. Juni macht für den Post SV wenig Sinn, auch weil im Spätsommer und Herbst Kraut und Algen in dem Gewässer die Schwimmstrecke beeinträchtigen.
  • Bernd Klingebiel
    VonBernd Klingebiel
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Der Postsportverein Uelzen hält an dem Termin für den 13. O-See-Triathlon in diesem Jahr fest. Der bundesweit renommierte Wettkampf soll am Sonntag, 27. Juni, trotz der Corona-Pandemie über die Bühne gehen

Uelzen/Landkreis – Für den Post SV Uelzen ist dieses Datum wie in Stein gemeißelt: „Wir haben den 27. Juni fest im Blick. Und eine Verschiebung auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr macht wenig Sinn“, erklärt der Vereinsvorsitzende und Organisationsleiter des O-See-Triathlons, Markus Hecker. Die 13. Auflage des bundesweit renommierten Wettkampfes rund um den Oldenstädter See soll am letzten Sonntag im Juni stattfinden und damit Uelzens Sport in Corona-Zeiten Normalität zurückgeben.

Ausrichter des AZ-Abendvolkslaufes halten ihren Juni-Termin für „utpisch“

Der drei Wochen früher geplante 35. AZ-Abendvolkslauf als zweites sommerliches Sport-Großevent in der Hansestadt steuert hingegen einer Absage oder zumindest einer Terminverlegung in den Herbst entgegen (AZ berichtete). Organisationschef Uwe Deumann stuft die Ausrichtung am eigentlich vorgesehenen 11. Juni wegen der Pandemie aus heutiger Sicht als „utopisch“ ein.

Für Hecker jedoch kommt eine Terminverlegung des O-See-Triathlons nicht in Frage. „Viele Veranstalter haben sich schon jetzt ,sicherheitshalber’ den Spätsommer oder Herbst für ihre Wettkämpfe ausgesucht, sodass sich dann die Veranstaltungen ballen“, erklärt er. Zudem sei das Kraut- und Algenwachstum im O-See in der zweiten Jahreshälfte so stark, dass die Qualität der Schwimmstrecken leide. Und: „In den Sommerferien, die bis zum 1. September andauern, fehlen uns sicherlich viele Helfer.“

Die Hoffnung im Lager der Triathleten ist groß, nachdem der Wettbewerb im letzten Sommer – natürlich wegen der Corona-Auflagen – erst auf den letzten Drücker abgesagt werden musste.

Hygienekonzept erfordert „wohl, Zutritt für Zuschauer zu verhindern“

Hecker: „Unser Hygienekonzept wurde in 2020 vom Gesundheitsamt als stimmig und akzeptabel eingestuft. Hier werden wir zusätzlich noch einige kleinere Änderungen vornehmen, zum Beispiel müssen wir wohl den Zutritt für Zuschauer verhindern.“ Untersagt worden sei der Triathlon im letzten Jahr „aus rein formalen Gründen, weil das Gelände rund um den See keine Sportstätte im Sinne der (damaligen) Coronaverordnung“ gewesen sei“, erklärt Hecker. Der Vereinsvorsitzende: „An dieser Stelle sind wir also auf die Einschätzung und das Wohlwollen der Behörden angewiesen. Inwieweit wollen Stadt und Landkreis die Durchführung einer Individualsport-Veranstaltung ermöglichen?“

So setzt der Postsportverein dieses Mal darauf, „dass der Gestaltungsspielraum im Sinne Uelzens genutzt wird“. Hecker: „Immer unter der Voraussetzung, dass die Impfprogramme greifen und die Inzidenzzahlen stabil bleiben. Denn ein Risiko für die Helfer und Sportler und mittelbar für die Allgemeinheit soll der O-See-Triathlon nicht werden.“

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