Landesliga-Volleyballerinnen des TV Uelzen in Westercelle chancenlos / Abstiegskonkurrent verliert ebenfalls

Trotz der 0:3-Pleite noch ein Lichtblick

Ohne Siegchance: TV Uelzens Gianna Holst. Foto: B. Klingebiel

hk Celle/Uelzen. Ohne drei Stammspielerinnen haben die Landesliga-Volleyballerinnen des TV Uelzen am Sonnabend als Gast des favorisierten VfL Westercelle eine 0:3-Niederlage kassiert.

Die stark besetzten Gastgeberinnen ließen zu keinem Zeitpunkt des Spiels einen Zweifel am Sieg aufkommen. Die durchweg schlechte Leistung der Uelzenerinnen unterstützte sie dabei zusätzlich. Der einzige Trost für den TVU: Der Tabellensechste und punktgleiche MTV Ahlerstedt verlor im Anschluss ebenfalls mit 0:3, wodurch der Abstiegskampf weiterhin noch völlig offen ist.

Im ersten Satz ging der VfL sofort durch druckvolle Aufschläge, die die Uelzener Abwehr nicht verarbeiten konnte, in Führung (8:2). Diesen Vorsprung baute er mit sehr guten Block-Aktionen weiter aus (23:8). Auf Grund der verletzungsbedingt fehlenden Stefanie Kronfeldt fehlte den Gästen ein routinierter Mittelangriff. Der erste Satz ging mit 25:11 an Westercelle.

Nach einer Umstellung fanden die Uelzenerinnen im zweiten Durchgang besser ins Spiel (3:3). Schwächen in der Annahme und viele Fehler im Angriff ließen Westercelle jedoch wieder davonziehen (16:8). Die Gäste aus Uelzen erkämpften sich zwar noch einige Punkte, aber auch Satz zwei ging mit 25:13 an den VfL. Eine komplette Umstellung der Mannschaft im dritten Satz verwirrte die Cellerinnen derart, dass sie den unterlegenen TVU mitspielen ließen. Nachwuchs-Akteurin Lea Rudolph gelangen einige gute Blockaktionen und sie brachte im Angriff einige Bälle beim Gegner zu Boden (11:9). Doch der Druck der Uelzenerinnen im Angriff blieb so gering, dass der VfL Westercelle letztlich auch den dritten Satz (25:19) und somit das Spiel mit 3:0 locker für sich entscheiden konnte.

• TV Uelzen: Laura Szameitat, Denise Schollmeyer, Gianna Holst, Kim Rudolph, Sandra Lemm, Sarah Kantelberg, Lea Rudolph, Elena Behrens, Kim Rennekamp.

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