Fußball: Ziele und Personalien bei den Uelzener Bezirksligisten

Transfers, Testspiele, Titelträume

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Klares Ziel vor Augen: Der VfL Suderburg (vorne links Dennis Ohneseit, Jari Schenk) will Meister werden und freut sich zum Vorbereitungsstart auf die Rückkehr vieler Verletzter. Beim TuS Bodenteich (links Jan-Philipp Borchers) hat ein Umdenken stattgefunden. Bis zum Rückrundenstart am 1. März wird viel im Defensivbereich gearbeitet.

Die Vorbereitung bei den Uelzener Fußball-Bezirksligisten läuft auf Hochtouren. Was sind die Trainings-Schwerpunkte, welche Spieler kamen, welche Testspiele sind geplant. Wir stellen den Winterfahrplan vor.

Uelzen/Landkreis – Ob Verfeinerung der Einzelheiten, Teambuilding oder neue Spielsysteme. Die Uelzener Teams verfolgen unterschiedliche Strategien und Schwerpunkte im Training.

VfL Suderburg (Platz 2/ 55:22 Tore/38 Pkt.)

Springen in der Vorbereitung: Rosches Fußballer absolvierten am Wochenende eine Trampolin-Einheit beim Jumping.

Im Titelrennen stellt sich der VfL Suderburg immer wieder selbst ein Bein. Nach einem furiosen 5:1 gegen den ärgsten Konkurrenten und derzeitigen Primus VfL Breese-Langendorf holte Suderburg nur einen Zähler aus den Spielen gegen die vermeintlich Schwächeren SV Küsten und FSG Südkreis. „Es war keine überragende Hinrunde“, meint VfL-Coach Konstantin Balkowski. In der Winterpause werde sein Team deshalb die Einzelheiten verfeinern und an der Grundausdauer arbeiten. Denn das Ziel bleibt, „so lange wie möglich die Möglichkeit zu haben, der Champion zu werden“.

Ungewöhnlich für Suderburger Verhältnisse ist die Tatsache, dass der Verein in diesem Winter keine neuen (Sommer-)Spieler vorgestellt hat. Und dennoch tut sich beim Titelanwärter eine Menge, kommen zahlreiche Langzeitverletzte wieder dazu. Sommerneuzugang Niklas Idler (Knie) könnte schon bald mittrainieren. U18-Kicker Dominic Monsky (Kreuzbandriss), Thomas Nowak (Außenbandanriss), Matthias Suchan (Schlüsselbeinbruch), Sören Obst (Bandverletzung), Martin Okon (Rücken) und Finn Aschmies (Handbruch) werden nach teils mehrmonatiger Abstinenz sehnsüchtig zurückerwartet. „Wir hatten ein komplettes Team, das verletzt war“, atmet Co-Trainer Michael Leue auf.

SV Eddelstorf (3./46:24/36)

Nur zwei Punkte hinter dem Spitzenduo aus Breese-Langendorf und Suderburg liegt der SV Eddelstorf an dritter Stelle. „Wichtig war für uns zunächst der Klassenerhalt. Damit haben wir abgeschlossen“, erklärt Trainer Christof Gatzka, der am 4. Spieltag nach dem Rücktritt von Lothar Nebe einsprang und seitdem auch selbst nicht mehr spielt. Doch der Tabellenstand deckt sich mit den vor der Saison herausgegebenen Zielen. Gatzka ist jedoch überrascht. „Wir haben am Maximum gespielt. Vielleicht sogar drüber und konnten über Weihnachten und Neujahr sehr gut schlafen.“ Das liegt vor allem an Top-Torjäger Malte Meyer, der mit 24 Treffern vorne liegt, aber im Sommer zum Regionalligisten Lüneburger SK wechselt.

Punktuell sieht Gatzka dennoch Verbesserungsbedarf. Bei Rückständen stellte sich die Mannschaft ungeschickt an, ließ Mut und Offensivdrang vermissen, um wiederum bei Vorsprüngen viel zu leichtsinnig nach vorne agiert zu haben, anstatt auch einmal die Führung zu verwalten. „Da sind wir nicht clever genug“, meint der Coach.

Mehr zu diesem Thema und alle Infos zum MTV Barum, TuS Bodenteich, SV Rosche und MTV Römstedt sowie ein Überblick über alle Transfers und Testspiele lesen Sie in der heutigen AZ und im E-Paper.

VON ROUVEN PETER UND AREK MARUD

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