Hallenfußball: TuS Wieren gewinnt Pokal der SG Aue

Trainieren und siegen macht doppelt Spaß

TuS Bodenteich (links Frederick Strauß und Torwart Fabian Herrmann) am Boden. Jubel dagegen beim TuS Wieren (von links Marcel Hoffmann, Dennis Ohneseit und Josua Clasen) nach dem 2:0-Finalsieg.

am Wrestedt. Sie kamen, um zu üben, wollten den einen oder anderen Spielzug einstudieren. Am Ende sprang der Sieg heraus.

Fußball-Kreisligist TuS Wieren hat nach einem 2:0-Finaltriumph gegen den TuS Bodenteich II gestern Abend das Turnier der Samtgemeinde Aue in Wrestedt gewonnen.

„Eigentlich war das Turnier ein Teil der Saisonvorbereitung. Wenn dann auch noch so ein Sieg für die Jungs abfällt, ist es umso schöner“, meinte Wierens Co-Trainer Ronald Früchtnicht. Dritter wurde der TSV Lehmke nach einem 6:5-Sieg im Neunmeterschießen gegen den SV Ostedt (1:1). Der Pechvogel des Turniers war der SV Stadensen. Die Bezeichnung „Depp“ hätte aber auch durchaus gepasst. Zehn Sekunden vor Spielende kassierte das Team den 1:1-Ausgleich gegen Lehmke und verpasste den Halbfinaleinzug. „Wir waren im Ballbesitz. Das war völlig unnötig. Das hat dem Team böse wehgetan. Und ich habe ein paar Wörtchen in der Kabine losgelassen“, meinte der frustrierte Trainer Artur Rieck nach dem enttäuschenden fünften Platz.

Stadensen lieferte sich eine verrückte Auseinandersetzung ums Weiterkommen, war mit Ostedt (1.) und Lehmke (2.) punktgleich in der Gruppe A, und auch das Torverhältnis aller drei Teams war identisch. Stadensen erzielte aber die wenigsten Treffer und blieb auf der Strecke.

Bestens gelaunt wirkten dagegen die Organisatoren vom TSV Niendorf/Halligdorf. Kein Wunder angesichts von rund 250 Zuschauern und „guter Stimmung“, wie Schriftführer Heiko Kröber sagte.

Von Arek Marud

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