Zwischenbilanz mit Zahlenspielen: Heide-Wendland-Liga unter der Statistik-Lupe, Teil 1

266 Tore, 222 Karten und 32 Elfmeter

Abwehrbollwerk: Union Bevensen hat in sieben Partien nur acht Gegentreffer kassiert. Die Mannschaft kassiert somit nur alle 78,8 Minuten ein Gegentor. Fotos: M. Klingebiel

Uelzen/Landkreis – Wie viele Elfmeter wurden gepfiffen, wie viele Karten wurden gezückt und wer hat eigentlich die meisten Schützen innerhalb seiner Mannschaft? In einer etwas anderen Zwischenbilanz nehmen wir die Heide-Wendland-Liga unter die Statistik-Lupe.

315 Minuten benötigte der Ochtmisser SV II (zwei Saisontreffer in sieben Partien) im Schnitt, um ein Tor zu erzielen und ist das offensivschwächste Team der Liga. Dahinter folgen der TSV Bienenbüttel (6 Spiele / 4 Treffer / Schnitt 135 Minuten), FC Oldenstadt (8 Spiele / 7 Tore / Schnitt 103 Minuten) und der SC 09 Uelzen (7 Spiele / 10 Tore / 63 Minuten).

266 Tore fielen in 55 Begegnungen. Das entspricht einem Durchschnittswert von gut 4,8 Treffern pro Partie.

212 Mal zückten die Schiedsrichter den gelben Karton (3,8 Verwarnungen pro Spiel). Je fünf Mal gab’s Gelb-Rot und Rot – alle 5,5 Spiele wurde ein Spieler vom Platz gestellt.

111 Spieler teilen sich die erzielten Tore. Die meisten unterschiedlichen Torschützen beherbergen der TuS Ebstorf und SV Molzen (je 10), dahinter folgt mit jeweils neun Knipsern ein Viergestirn (MTV Dannenberg, TSV Gellersen II, TSV Mechtersen/V., TuS Reppenstedt). Lediglich zwei unterschiedliche Schützen trafen für den Ochtmisser SV II, nicht viel besser steht der TSV Bienenbüttel (3) da.

90 Minuten hielt der Abwehrblock des TuS Barskamp im Schnitt dicht, ehe er eines seiner erst acht Gegentore zuließ. Damit ist der Ligavierte das defensivstärkste Team, obwohl sich auch Union Bevensen erst acht Gegentreffer einfing. Die Kurstädter aber haben erst sieben Partien auf dem Buckel (Schnitt 78,8 Minuten). Auf den Rängen folgen der FC Heidetal (8 Spiele / 9 Gegentore / 70 Minuten) sowie SV Holdenstedt (8 Spiele / 11 Gegentore / 65,5 Minuten).

56 Treffer fielen mit Beteiligung des TuS Ebstorf. Mit einem Schnitt von sieben Toren pro Spiel erlebten die Zuschauer hier die meisten Jubelszenen. Kein Wunder, denn 40 Buden knipste der Aufsteiger selbst – die Torfabrik der Liga! Dahinter folgt Ochtmissen II (6,4 Treffer pro Spiel). Allerdings erzielte der OSV nur zwei der 45 Tore selbst.

32 Elfmeter pfiffen die Schiedsrichter. 22 wurden verwandelt, drei gehalten, sieben verschossen. Mit Yannik Lau (Barskamp), Julian Iwers (Bevensen), René Rudyj und Sebastian Peters (beide Ebstorf) sowie Rico Reisener (Lemgow), Maximilian Giere (Molzen) und Dhimitraq Xhufka (SC Uelzen) verwandelten sieben Schützen je zwei Mal vom Punkt. Barskamp-Keeper Hendrik Kleiner parierte zwei Strafstöße, Mechtersens Maximilian Marquardt hielt einen Elfer.

26 der 55 Spiele endeten mit Heimsiegen (47,3 Prozent). 21 Mal setzten sich die Gäste durch (38,2 Prozent), acht Spiele gingen mit einem Remis (14,5 Prozent) zu Ende.

23 Treffer fielen in den sieben Partien mit Beteiligung der Union Bevensen (Schnitt 3,3 pro Spiel). Dahinter tummeln sich Holdenstedt (8 Spiele / 27 Treffer / Schnitt 3,4), Gellersen II (7 Spiele / 27 Tore / Schnitt 3,86) und Oldenstadt (8 Spiele / 31 Tore / Schnitt 3,88).

18 Minuten benötigte der TuS Ebstorf im Schnitt für ein eigenes Tor und ist mit 40 erzielten Treffern in acht Partien die Tormaschine der Liga. Auf den Plätzen folgen Heidetal (7 Spiele / 21 Minuten / 30 Tore) und TuS Reppenstedt (8 Spiele / 24 Minuten / 30 Tore).

14,7 Minuten dauerte es im Schnitt, bis der Ball im Netz des Ochtmisser SV II zappelte. Das entspricht einem Wert von 43 Gegentreffern in sieben Spielen. Dahinter folgen der TSV Bienenbüttel (6 Spiele / 26 Gegentreffer / 20,8 Minuten), SC 09 Uelzen (7 Spiele / 28 Gegentreffer / 22,5 Minuten) und FC Oldenstadt (8 Spiele / 24 Gegentore / 30 Minuten).

12 Punkte holte der TuS Ebstorf in vier Heimspielen und steht dank des besten Torverhältnisses (24:4) an der Spitze der Heimtabelle. Mit der gleichen Punkteausbeute aus vier Partien folgen der TuS Reppenstedt (17:2 Tore) und der Tabellenführer FC Heidetal (21:7). Ebenfalls eine makellose Heimbilanz weist die SV Lemgow/Dangenstorf auf (3 Spiele / 9 Punkte).

Den 2. Teil des Rückblicks lesen Sie in der Montagsausgabe der AZ

VON MICHAEL KLINGEBIEL

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