Nettelkamp schafft beim 18:16 gegen den TV Uelzen vierten Sieg in Folge

„Toller Tag“ für den TSV

Uelzen. Es ist noch kein Wunder. Eine wundersame Wandlung aber sehr wohl. Nettelkamps Regionsoberliga-Handballerinnen haben ihre Serie nach dem 18:16-Auswärtssieg im Derby beim TV Uelzen auf vier Siege ausgebaut.

Welch ein Jubel. In einem drehenden Kreisel ließen die TSV-Damen ihrer Freude puren Lauf, sind nur noch einen Punkt vom TVU entfernt. Das Thema Abstiegskampf dürfte sich für den Liga-Fünfte endgültig erledigt haben. „Hut ab vor der kämpferischen Leistung“, sagte Nettelkampfs Trainer Jörg Krüger, der den Erfolg auf die „sehr konzentrierte Abwehrarbeit“ zurückführte und auch Torfrau Melanie Antoniak lobend erwähnte. „Sie hat wieder einen tollen Tag gehabt.“ Mit der Angriffsleistung war Krüger indes nicht ganz zufrieden.

Das Spiel war jederzeit umkämpft. Mal führte Nettelkamp (6:3, 7:5), dann wieder der TVU (9:8, 10:9). Doch nach dem Wechsel gaben die Gäste ihren Vorsprung nicht einmal aus der Hand (14:11, 17:14, 18:16). Dabei musste der TSV mit Lena und Rieke Städing kurzfristig zwei Leistungsträgerinnen ersetzen.

Angefressen wirkte Uelzens Coach Maurice Maus, der von einer unverdienten Niederlage sprach. „Wir waren die bessere Mannschaft, aber uns hat der letzte Biss und der Weg zum Tor gefehlt. Die Verantwortung wurde immer weiter geschoben.“ Dabei habe sein Team gut gespielt, aber eben „nicht aufs Tor geworfen“.

Krüger will seinem Team keine neuen Ziele vorgeben, viel lieber die Momentaufnahme genießen. „Dass die Mannschaft sich so prächtig entwickelt hat, hätte ich nicht erwartet.“

• TV Uelzen (Tore): Urban (2), Thomsen, Bachmann (3), Thäwel (3), Annita Steckelberg (2), Ditterner (2), Warnecke (3), Gundlach (1).

• TSV Nettelkamp (Tore): Henschel (3), Drewes (1), Sagemann (7), König (2), R. Städing (2), Moritz (3).

Von Arek Marud

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