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Teutonia Uelzens Gegner FC Hambergen weckt die Erinnerungen

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Von: Bernd Klingebiel

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Funktionär gratuliert einer in Reihe aufgestellten Fußballmannschaft.
Besondere Erinnerung: Beim letzten Aufeinandertreffen gegen den FC Hambergen am 31. Mai 2014 ehrte der Vorsitzende des Fußball-Bezirks Lüneburg, Hans-Günther Kuers, den Doublesieger Teutonia als Meister der Landesliga – von links: Daniel Maaß, Roman Razza, Nico Tiegs, Philipp Klötzing, Moritz Niebuhr und Andris Kuvsinovs. © Klingebiel, Bernd

Zwei von neun möglichen Punkten. Die erste kleine Zwischenbilanz in der Fußball-Landesliga fällt gemischt aus für Teutonia Uelzen.

Uelzen – Den bemerkenswerten Unentschieden gegen die hochgehandelten MTV Treubund Lüneburg und TuS Neetze folgte die klare Überforderung beim Titelfavoriten FC Verden 04. Das Kaliber der Gegner in der Anfangsphase der Saison wird aber keinesfalls kleiner. Am Sonnabend (27. August, 16 Uhr, Sportpark) erwarten die Blau-Gelben den Tabellendritten FC Hambergen und müssen bereits im Hinterkopf haben, den Kontakt zu den rettenden Rängen zu halten.

Coach Achim Otte ist betont zuversichtlich. Wegen des Trainerwechsels und der Neuordnung der Führungsstruktur im Team sei der Blick auf die aktuelle Punkteausbeute „gerade nicht zielführend“.

Teutonia-Trainer Achim Otte: „Müssen die Scheu ablegen!“

Otte: „Diese Dinge kosten Zeit. Wir lassen uns nicht vom Weg abbringen und halten ihn gemeinsam für richtig.“ So ist der Coach überzeugt, dass seine Mannschaft ein „größeres Entwicklungspotenzial hat als die meisten anderen in der Liga“. Sprich: Ist die Eingewöhnung erstmal abgeschlossen, dann klappt‘s auch mit den Ergebnissen.

Auf dem Trainingsplatz jedenfalls herrsche stets Hochbetrieb. Das Team arbeite intensiv und schwinge sich auf dem Übungsgelände zu Glanzleistungen auf. Doch im Spiel verlässt das Team dann früher oder später der Mut. Kicker wie Leon Barinowski und Thilo Schulze haben in der letzten Saison noch drei Klassen tiefer gespielt und wurden ins kalte Wasser der Landesliga geworfen, gewährt Otte Verständnis und Zeit – „sie müssen die Scheu ablegen!“

FC Hambergen spielt nicht wie ein Neuling

Beim FC Hambergen dürfte Zurückhaltung hingegen ein Fremdwort sein. Der Neuling will partout nicht wie ein Aufsteiger auftreten, fegte zuletzt den TSV Gellersen mit 4:1 vom Platz. Otte: „Die Mannschaft ist äußerst gefestigt und eingespielt.“ Die Rückkehr nach acht Jahren in die Landesliga sei bestens vorbereitet gewesen, lobt Uelzens Coach.

Das letzte Duell gegen den FCH ist für Teutonia mit besonderen Erinnerungen verknüpft. Beim 1:1 am 31. Mai 2014 gegen den in der Liga zuvor 15 Mal besiegten Gast gab es für den frischgebackenen Doublesieger die Ehrung für die Landesliga-Meisterschaft und den Aufstieg in die Oberliga. Auf Uelzener Seite unter Trainer Torben Tutas damals wie heute auf dem Platz: Stephan Blödorn, der in der 33. Minute gegen den heutigen LSK-Trainer Qendrim Xhafolli ausgetauscht wurde und zur nächsten Saison zum VfL Oldenburg wechselte.

Teutonias jetziger Teammanager und Spieler-Notnagel Nico Tiegs sowie Kadermitglied Malte Bertram standen beim Remis durch das Ausgleichstor von Daniel Maaß ebenfalls in der Startformation.

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