Unterstützung in der Corona-Krise

Neues Projekt für Uelzener Nachwuchsfußballer

Collage mit drei Personen,, Sportpark und Sportsachen
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„Zeichen setzen“: Mit dem sozialen Projekt ermöglichen Teutonia (Dennis Flügge), Kinderschutzbund (links Regina Erdmann) und mycity Stadtwerke (Franziska Albrecht) Jugendlichen die Integration in den Sportverein.
  • Bernd Klingebiel
    vonBernd Klingebiel
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Zusammen durch die schwierige Zeit der Pandemie: Die SV Teutonia Uelzen, der Kinderschutzbund und ein Sponsor fördern in einem neuen sozialen Projekt Nachwuchskicker.


Uelzen – Corona trifft die Allermeisten – gesundheitlich, sozial oder finanziell. Unbestritten leiden besonders Kinder und Jugendliche unter den Folgen der Krise.

„Genau hier möchten wir – der Kinderschutzbund Uelzen, mycity und die SV Teutonia – ein Zeichen setzen“, erklärt Dennis Flügge. Der 2. Vorsitzende der SV Teutonia erläutert: „Durch dieses neue soziale Projekt ermöglichen wir fußballinteressierten Jungen und Mädchen, Teil einer Fußballgemeinschaft zu werden.“ Gleichermaßen durch die Bereitstellung von Fußballausrüstung, Vereinsbeiträgen und Vertrauenspersonen.

Teutonia Uelzen startet mit digitalen Trainingseinheiten

Die Sportplätze und das Vereinsleben liegen derzeit jedoch brach. So ist das Projekt im digitalen Format mit fünf fußballaffinen Teilnehmern gestartet, die an den Online-Trainingseinheiten des Vereins teilnahmen. Flügge: „Die Anzahl wird dann je nach Erfahrungswerten angepasst.“

Bei den ersten digitalen Trainingseinheiten der SV Teutonia waren insgesamt jeweils rund 30 Kicker am Start.

Die Auswahl der Nachwuchskicker übernimmt der Kinderschutzbund. Vereinsbeiträge sowie die nötige Sportausstattung sponsern die mycity Stadtwerke. „Und bei der SV Teutonia freuen sich Trainer und Mannschaften über engagierten Zuwachs“, erklärt der Vereinssprecher.

„Gern möchten wir den Kindern und Jugendlichen einen schnellen Start ermöglichen. Daher setzen wir anfangs auf ein Online-Angebot“, erklärt Franziska Albrecht, Leitung Marketing und Unternehmenskommunikation der Stadtwerke. „Unser langfristiges Ziel ist natürlich ein echtes Training auf dem Fußballplatz“, zeigt sie sich optimistisch.

Der Kinderschutzbund freut sich über die Unterstützung: „Wir sind froh, dass wir den Kindern hier eine sinnvolle Integration in bestehende soziale Strukturen bieten können“, erklärt Sozialpädagogin Regina Erdmann.

in Zeiten der Corona-Krise „noch enger zusammenrücken“

Flügge bekräftigt: „Die integrative Kraft des Sports ist grenzenlos. Vor allem in diesen Zeiten müssen wir noch enger zusammenrücken und als Verein unserer gesellschaftlichen Verpflichtung nachkommen. Wir freuen uns auf viele tolle Momente auf dem Platz.“

Kooperationen mit Schulen, die Integration eines Patenprogramms und ein jährliches Charity-Turnier für den Kinderschutzbund seien darüber hinaus in Planung. Zudem prüfen die Verantwortlichen, an welchen Stellen auch vereinsinterne Unterstützungen sinnvoll seien, sagt Flügge.

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