Fußball - Bezirksliga: „Machen uns keinen Druck“

Emmendorfs Trainersuche dauert an. Großteil des Teams sagt für neue Saison zu

Fußballer tanzen Arm in Arm im Kreis mitten auf dem Fußballplatz.
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Großer Zusammenhalt. Fast alle Spieler haben für die neue Saison zugesagt.
  • Arek Marud
    VonArek Marud
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Der SV Emmendorf ist weiter auf der Suche nach einem Nachfolger für den im Sommer zu Teutonia Uelzen wechselnden Trainer Achim Otte. Mit einer schnellen Lösung ist wohl nicht zu rechnen.

Emmendorf - „Derzeit laufen die Gespräche mit potenziellen Trainerkandidaten. Es ist aber noch nichts spruchreif“, erklärt Emmendorfs Vorsitzender Thomas Kellmer. Laut Fußball-Obmann und Spieler der 1. Herren, Francesco Sabatino, könnte es noch ein wenig dauern, bis ein Nachfolger für Achim Otte gefunden ist. Der Verein will sich Zeit lassen. „Wir machen uns keinen Druck und brauchen keine schnelle Lösung. Denn wir haben Glück, dass wir bis Saisonende gut aufgestellt sind“, verweist Sabatino auf das aktuelle Trainergespann Achim Otte/Jörg Scholz. Letzterer spielt in den Überlegungen weiterhin eine Rolle. „Wir müssen aber schauen, ob er es zeitlich schafft“, meint Sabatino. Der Verein sei nicht abgeneigt, weiterhin mit zwei Trainern zusammenzuarbeiten. Dies möge aber Ottes Nachfolger entscheiden.

Trotz dieser Vakanz gibt es positive Signale aus der Mannschaft. Bis auf vier Spieler haben alle für die neue Saison zugesagt. Unabhängig davon, unter wem sie dann trainieren werden. „Das spricht für den SV Emmendorf und ist ein sehr gutes Zeichen an den Verein“, freut sich Sabatino. Auch seitens der Nachwuchsspieler, die vor dieser Saison aus der eigenen U18 in die Herren wechselten und bleiben wollen. „Das hat auch etwas mit Dankbarkeit zu tun. Sie können sich bei uns gut entwickeln und bekommen viel Einsatzzeit“, meint der Obmann, der gemeinsam mit dem fürs Teammanagement zuständigen Matthias Rassmann die Gespräche mit potenziellen Trainern und SVE-Spielern führt.

Vor allem die Youngster Robin Becker und Lucas Gröger sind aus der Stammformation nicht wegzudenken. Becker verpasste in den 14 Spielen nur elf Spielminuten (1249 Einsatzminuten) und ist die Nummer zwei hinter Dauerbrenner Benjamin Silbermann (1260). Gröger kam ebenfalls in allen Partien zum Einsatz (1166). Aber auch Tjare Liedtke, Mick-Finn Machate und Yorik Dobrowolski hätten sich laut Sabatino gut entwickelt.

Für die neue Saison hofft Sabatino auf vier bis fünf Neuzugänge. Im Winter wird es keine Neuen geben. Jedoch könnte Tobias Weuste vom Heide-Wendland-Ligisten SV Holdenstedt ein Kandidat für den Bezirksliga-Kader sein, obwohl er nach seinem kürzlich vollzogenen Wechsel eigentlich für die 2. Mannschaft vorgesehen ist.

Die vier Wackelkanidaten machen indes ihren Verbleib von beruflichen und gesundheitlichen Aspekten abhängig.

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